Initiative Edelfurnier lässt Tischler, Industrie und Fachhandel an einem Strang ziehen

Vier Männer und eine Frau halten Bücher und Furnierproben in den Händen
Georg Himmelstoß, Erich Gaffal, Claudia Hindinger, Gerhard Spitzbart und Alexander Flatischler. Foto: Reichl und Partner Public Relations GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger

09.11.2017

Im Rahmen eines Pressegespräches präsentierte sich die branchenübergreifende Initiative Edelfurnier Anfang November der Öffentlichkeit.

Verdiente Anerkennung
„Ziel der Initiative Edelfurnier ist es, dem Furnier die verdiente Anerkennung erneut zukommen und den großartigen Werkstoff in Zukunft wieder hochleben zu lassen“, erklärt Erich Gaffal, Cluster Manager Möbel- und Holzbau-Cluster Upper Austria sowie einer der Initiatoren der Initiative. „Denn leider werden den Konsumenten zunehmend Möbel mit Dekorspanplatten angeboten. Gemeinsam mit starken Partnern aus der Branche – einem Netzwerk aus leidenschaftlichen Tischlern – hat sich daher die Initiative ein Ziel gesetzt: Jeden wissen zu lassen, wie einzigartig Holz in Form von Furnier ist und daher Furnier in seinen zahlreichen Facetten reizvoll und begehrenswert zu machen“. Gaffal betont, dass ein wesentlicher Vorteil von Furnier die unendliche Palette von Mustern und Farbtönen aus dem schönsten Stück vom Holz ist. Anzumerken sei, dass Furnier „immer aus Holz besteht“.

Konsument will Furnier
Dass die Konsumenten sehr positiv zu Furnier stehen, bestätigt auch die aktuelle Umfrage der Initiative Edelfurnier. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von Marketagent.com. In Zahlen: Für 71,9% der ÖsterreicherInnen ist Furnier das bevorzugte Material für Möbel, Wandverkleidungen, Türen usw.

„Die Menschen wollen natürlich und qualitativ hochwertig wohnen“, sagt Gaffal, „und Furnier liegt auch bei den Jüngeren im Trend, wie die Umfrage deutlich zeigt“. Insgesamt wurden 502 Personen zwischen 14 bis 69 Jahren auf Basis von Computer Assisted Web Interviews (CAWI) befragt.

Tischler sind Partner
Um diese positiven Charakteristika von Furnier wirkungsvoll in die Welt hinauszutragen,starten die Initiatoren und Partner mit einer aufmerksamkeitsstarken Werbekampagne und heißen auch jedes neue Mitglied herzlich willkommen. „Schon früh wurde von den Initiatoren erkannt, dass man die Verarbeiter der Furniere, also die Tischler, als Vermittler für Einrichter und Konsumenten braucht“, erklärt Gaffal. „Derzeit sind bei der Initiative 117 TischlerInnen, die sich Edelfurniertischler nennen dürfen“.

Kommunikationspaket für TischlerInnen
Unterstützt werden EdelfurniertischlerInnen durch ein Kommunikationspaket bestehend aus dem Buch „Erlesenes vom Holz“, einem Onlineauftritt auf www.edelfurnier.at und ausgewählten Give-aways. Gaffal erwartet, dass bis Mitte 2018 rund 200 TischlerInnen der Initiative beigetreten sein werden. „Das Projekt ist auch darum wegweisend, weil österreichweit Gewerbe, Industrie und Fachhandel zusammenarbeiten, ja sogar Mitbewerber an einem Strang ziehen“.

Pläne für 2018
Das Basispaket für die Kommunikationsmaßnahmen, also Buch und Webauftritt um Tischler zu finden, wurde in diesem Jahr geschnürt. Nächstes Jahr soll sich die Kommunikation an private Konsumenten sowie an Innenarchitekten richten. Geplant ist u.a. eine Onlinekampagne.

Näheres auf www.edelfurnier.at


Foto: Mag. Tamara Gruber-Pumberger

Mag. Tamara Gruber-Pumberger

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