EU-Projekt ENTER.transfer nimmt Fahrt auf

MHC-Projektmanagerin Hannah Politor
Jasmin Schiefer, FH Steyr
Vertreter der slowakischen Projektpartner
Fotos: MHC

26.01.2018

Beim Projekttreffen an der FH OÖ - Campus Steyr wurden die speziellen Herausforderungen, denen kleine und mittlere Unternehmen bei der Nachfolgeplanung gegenüberstehen diskutiert. Mit dabei: der Möbel- und Holzbau-Cluster, das Netzwerk Humanressourcen und Partner aus der Slowakei, Tschechien, Polen und Kroatien.

Gemeinsam blickten die Partnerorganisationen auf eine erste Projektperiode zurück. Im Rahmen des Projektes wurden in allen Regionen (Oberösterreich, Region Presov, Region Mazowiecke, Region Dubrovnik-Neretva und Südböhmen) die Rahmenbedingungen für Unternehmen bei der Betriebsübergabe analysiert.

Besonders interessant waren für alle Beteiligten die Berichte aus den Stakeholder-Fokusgruppen und die wesentlichen Erkenntnisse daraus. Auch wenn die rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen sich teilweise unterscheiden, gibt es dennoch viele Herausforderungen, denen sich Unternehmen in allen Partnerländern stellen müssen. Wesentlichster Unterschied zwischen den Ländern des ehemaligen Ostblocks und Österreich ist die Tatsache, dass die zu übergebenden Unternehmen in Österreich zumeist in 4. bis 5. Generation übergeben werden, während in den anderen Partnerländern die Gründer an die zweite Generation übergeben.

(Familien-)Unternehmen mit längerer Geschichte haben bereits ihre eigene Tradition entwickelt, während Unternehmen, die vom Gründer übergeben werden, zumeist stark von dessen Person geprägt sind – dies bedingt ein gänzlich anderes Mindset bei den Übernehmern auf das in der Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen eingegangen werden muss.

Die ersten Projektaktivitäten haben somit die Relevanz des Themas bestätigt – darauf aufbauend diskutierten die Projektteams, wie ein praxistaugliches Modell zur Förderung erfolgreicher Unternehmensübergaben aussehen kann. Da die Partner aus Forschung, Verwaltung, aus Regionalentwicklung und Wirtschafts- und Innovationsförderung kommen, wurden sehr unterschiedliche Perspektiven in die Diskussion eingebracht.

Die nächsten Aktivitäten im Projekt werden sich mit der Entwicklung des Modells, sowie von unterstützenden Maßnahmen für Unternehmensübergaben befassen. Erste Pilotaktivitäten werden im zweiten Halbjahr 2018 gesetzt werden.


Holzbau-Exkursion der Hochbau-HTL Linz

Menschengruppe mit orangen Warnwesten
Foto: MHC
Foto: MHC
Foto: MHC

18.12.2017

Am 14.12.2017 fand für die dritten Jahrgänge der HTL 1 – Bau und Design (Goethestraße Linz) eine Tagesexkursion zu zwei innovativen Holzbauten und deren ausführenden Unternehmen statt. Über 70 Schülerinnen und Schüler erlebten eine spannende Exkursion, die den Bogen von der Planung über die Vorfabrikation bis hin zu den Baustellenprozessen spannte.

Mit Unterstützung durch das Land Oberösterreich konnte vor elf Jahren, im Herbst 2006 erstmals der Holzbau-Schwerpunkt an der HTL1 Bau und Design Linz umgesetzt werden. Seither setzt sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler des 4. und 5. Jahrganges intensiv mit dem Holzbau auseinander.

Die aktuelle Exkursion – organisiert und begleitet vom Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) und unterstützt von der Landesinnung Holzbau OÖ, der Fa. WIEHAG GmbH und der Fa. Weißhaidinger Ingenieurholzbau GmbH – hatte zum Ziel, Schülerinnen und Schüler einen Einblick in führende Betriebe der Oberösterreichischen Holzbaubranche zu geben, um so die Motivation zur Teilnahme am Holzbau-Schwerpunkt zu erhöhen.

Die erste Station machte die Gruppe beim Messezentrum Wels. Gemeinsam mit Abteilungsvorständin Romana Ring, dem Leiter des Bauhofs Roman Slawiczek-Steininger und Stephan Hölzl vom MHC erkundeten sie die Messehalle in Wels. Danach begutachte sie den ersten 6-geschossigen Holzwohnbau Oberösterreichs am Areal der Welser Dragonerhöfe.

Anschließend besuchten die Reisegruppe den Betrieb von Weißhaidinger Ingenieurholzbau in Taufkirchen an der Pram. Nach einer Präsentation des Firmenportfolios wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Fertigung geführt und konnten spannende Einblicke in die Planung und die laufende Produktion von Holzbauteilen und Holzmodulbauten gewinnen.

Nach einer kurzen Stärkung führte die Exkursion zu einer aktuellen Baustelle von Weißhaidinger nach St. Florian am Inn, wo derzeit ein mehrgeschossiger Holzwohnbau entsteht. Anschließend besichtigte die Reisegruppe ein von Architekt Tom Lechner (LP Architektur) geplantes Doppelhaus in Schärding, durch das die Bauherren und Holzbau-Meister Karl Niedermayer führten. Sowohl das architektonische Konzept, als auch die baulichen Besonderheiten wurden präsentiert.

Abschließend ging es weiter zur WIEHAG GmbH in Altheim. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten sich von den Kompetenzbereichen des Unternehmens, das seit Jahren erfolgreich auf internationaler Ebene agiert. Anhand von ausgeführten Referenzgebäuden, wie der Dachkonstruktion der Crossrail-Station im Londoner Stadtviertel Canary Wharf, wurde auch über das Umfeld in der Branche und die Randbedingungen, die im Vorfeld von Großprojekten herrschen, berichtet.

Abschließend wurden die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch die Produktionshallen geführt und konnten u.a. eine Hightech-Fertigungsanlage für abgebundene Tragsystemlösungen besichtigen.


Vorhang auf für österreichisches Design

Foto: Michael Holzer
Grauer Betontisch
Gesucht sind innovative Produkte heimischer Designer, Foto: Design Bartel_Gaffal
Orange-rotes Sideboard auf Holzboden, dahinter befindet sich ein großer Wandspiegel
Foto: Design Bartel_Gaffal

11.12.2017

Der Austrian Interior Design Award zeichnet 2018 zum ersten Mal innovative Innenarchitekturprojekte und Produkte aus dem Interiorbereich aus. Ziel ist es, den Wert und das Bewusstsein für hochwertiges Design bei Planern, Auftraggebern und Konsumenten zu steigern. Den herausragenden Leistungen der österreichischen Innenarchitekten, Planer, Möbeldesigner und Tischler wird mit dem Award eine heimische Bühne geboten.

Design aus Österreich hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Junge österreichische Gestalter und innovative Tischlereien halten mittlerweile mit ihren kreativen Entwürfen dem internationalen Vergleich locker stand. „Design ist das beste Mittel, um sich vom internationalen Mitbewerb zu differenzieren. Österreich hat aufgrund seiner geografischen Lage –mit dem technik-orientierten Deutschland und dem kreativen Italien als Nachbar – das Beste aus beiden Welten zu bieten“, ist Erich Gaffal, Cluster-Manager des Möbel- und Holzbau-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und Initiator des Preises überzeugt. „In den letzten Jahrzehnten hat sich die Möbelhersteller-Landschaft leider stark ausgedünnt. Mit dem Austrian Interior Design Award sollen vor allem kreative Klein- und Mittelbetriebe, die innovatives Design zu bieten haben, gepusht werden“, so Gaffal weiter.

Zusätzlich zu den gängigen Kategorien hat man mit der Sonderkategorie „GreenDesign“ einen Anstoß für Design am Puls der Zeit geschaffen. Neben außergewöhnlicher Gestaltung wird auch die Materialwahl in Hinblick auf Nachhaltigkeit bei der Bewertung ausschlaggebend sein. Als weiteres Highlight ist im Bereich der Innenarchitektur-Projekte die Sonderkategorie „Storage“ entwickelt worden, um dem Wohntrend hin zu immer kleineren Räumlichkeiten mit flexibler Innenraumgestaltung gerecht zu werden.

Einreichfrist startet im März 2018
Initiator des Austrian Interior Design Awards ist der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, der in der Abwicklung von Großprojekten bereits einiges an Erfahrung mitbringt. Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. Die Einreichfrist startet Anfang März 2018 – die Gewinner werden Mitte 2018 bei einem feierlichen Verleihungsevent bekannt gegeben.

Die Kategorien
Heimische Designer, Produzenten oder Auftraggeber können in den folgenden Kategorien einreichen:

A | Produktdesign

  • Kategorie „Sitzen“: Sessel, Stühle, Bänke
  • Kategorie „Tisch“: Esstische, Couchtische, Beistelltische, Schreibtische
  • Kategorie „Polstermöbel“: Sofas, Fauteuil, Hocker, Loungemöbel
  • Kategorie „Küche“: Küchenmöbel, Kochinseln und Küchensysteme
  • Kategorie „Schlafen“: Betten und Schlafmöbel
  • Kategorie „Storage“: Schränke, Kommoden, Vitrinen, Sideboards, Regale
  • Kategorie „Beleuchtung“: Wand-, Hänge-, Tisch- und Stehleuchten

Sonderkategorien

  • GreenDesign: Neues Design aus Rest- und Wertstoffen
  • Superflex: Multifunktionalität, Objekte mit Mehrfach-/Zusatznutzen

B | Innenarchitektur

Privat

  • Kategorie „Wohn- und Essbereich“
  • Kategorie „Küche“
  • Kategorie „Badezimmer“
  • Kategorie „Schlafzimmer“

Objekt

  • Kategorie „Gastronomie, Hotellerie“
  • Kategorie „Office“
  • Kategorie „Shop, Ladenbau“
  • Kategorie „Public“ (Ausstellungen, Bühnenbilder, Bildungsstätten, Arztpraxen, öffentliche Plätze)

Sonderkategorie

  • Kategorie „Storage“: Die beste Stauraumlösung

HOLZBAUTECHNIK_kompakt war wieder ein Erfolg

Mann in schwarzem Anzug mit blaukariertem Hemd und Brille streckt seinen linken Arm nach oben
DI Reinhold Steinmaurer, Holzbau Austria
Mann in grauem Anzug und schwarzem Hemd trägt ein Headset
Dr. Ing. Daniel Zirkelbach, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Menschmenge steht an Stehtischen und plaudert miteinander
Reges Netzwerken in den Pausen
Mehr als 170 TeilnehmerInnen folgten der Einladung des MHC
Mann mit schwarzem Anzug, weinrotem Hemd und Schnurrbart
Dr. Martin Teibinger, Sachverständiger, Gutachter und Ausbildner. Fotos: MHC

01.12.2017

Erneut folgten über 170 Holzbau-Techniker, Architekten und Interessierte der Einladung des Möbel- & Holzbau-Clusters (MHC) und informierten sich am 30. November 2017 bei der halbtätigen Fachveranstaltung „HOLZBAUTECHNIK_kompakt“ über den aktuellen Stand der Technik und aktuelle Forschungsergebnisse zu wichtigen Holzbaudetails. Die mittlerweile fast schon traditionelle Veranstaltung widmete sich in diesem Jahr den horizontalen Bauteilen, vom Flachdach über die Decke zu Terrassen und Balkonen.

OIB neu und die Besonderheiten der OÖ Baugesetzgebung
Nachdem mit 1.7.2017 nun auch in Oberösterreich die OIB-Richtlinien 2015 in Kraft getreten sind, referierte DI Reinhold Steinmaurer, Geschäftsführer der Holzbau Austria, über die wesentlichsten Änderungen zu den vorhergehenden Versionen, zu Ausnahmen, Abweichungen und weiteren Besonderheiten der oberösterreichischen Baugesetzgebung. 

Immer wieder Flachdach
Im Anschluss daran zeigte uns Dr. Ing. Daniel Zirkelbach vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik die aktuellen Entwicklungen rund ums Flachdach. Ja, mittlerweile kennen wir das Flachdach schon ganz gut, verstehen es und können es auch bauen. Doch die Praxis zeigt, dass es trotzdem immer wieder zu Problemen kommt und manche diese Konstruktionsweise ablehnen. Er zeigte in seinem Vortrag Dächer mit verschiedenen Eindeckungen, worauf es ankommt, wo Sie sich absichern sollten und welche Lösungen bauphysikalisch immer funktionieren.  

Balkone und Terrassen aus Holz: gut gebaut, richtig gepflegt
Holzbalkone stellen als tragende Bauteile eine besondere Planungs- und Bauaufgabe dar, bei der Holzschutzanforderungen unbedingt zu erfüllen sind und die einer eingehenden Planung aller Details bedürfen. DI Claudia Koch von der Holzforschung Austria zeigte zudem auf, dass auch bei der Wahl des Terrassenbelages die Aspekte der richtigen Materialauswahl, des Holzschutzes und der konstruktiven Ausführung von zentraler Bedeutung sind, um langlebige Böden zu garantieren. Ganz wesentlich sind aber auch die Pflege, Reinigung und Wartung, auf die ein weiterer Schwerpunkt in diesem Vortrag gelegt wurde.  

Deckensysteme im bauphysikalischen Vergleich
Abschließend zeigte uns Dr. Martin Teibinger, dass die Auswahl des Deckensystems nicht nur eine Glaubensfrage ist. Vielmehr gilt es auf Basis der Anforderungen und bauphysikalischen Faktoren das jeweils bestgeeignetste System zu wählen. Dazu lieferte der langjährigte Referent bei MHC-Veranstaltungen einen direkten Vergleich.  

Wie bei jeder Veranstaltung des Möbel- und Holzbau-Clusters kam auch bei der diesjährigen Holzbautechnik_kompakt das Netzwerken nicht zu kurz. So nutzten die mehr als 170 Teilnehmer die Pausen, um die Ausstellungsstände der Sponsoren zu besuchen und gemeinsam ließ man den Abend bei Fachgesprächen am Buffet ausklingen.


MHC und ARGE s`Hoiz begleiten das Projekt “Hoiz-Scouts“ zum Sieg

13 Personen stehen auf einer Bühne
So sehen Sieger aus; Foto: Alfred Reiter
Drei Männer stehend
Die Initiatoren des Projektes "Hoiz-Scouts": Alois Ellmer (WKO-Bezirksstelle Schärding), Johannes Karrer (Leader-Region Sauwald-Pramtal), Gabriel Gruber (Möbel- und Holzbau-Cluster); Foto: Bezirksrundschau
Die Holz-Tour bot den Jugendlichen viele spannende Einblicke in die Wertschöpfungskette von Holz ; Foto: MHC

27.11.2017

Das Schulprojekt „Hoiz-Scouts“ der HAK Schärding ist Bezirkssieger des “Lernen fürs Leben“-Preises 2017. Ideengeber für dieses Projekt ist die ARGE s´Hoiz, eine Initiative engagierter Unternehmer, Waldbesitzer und Personen unterstützt von der LEADER-Region Sauwald-Pramtal, der WKO Schärding und dem Möbel- & Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, die sich gemeinsam dem Thema "Wertschöpfung aus regionalem Holz steigern" angenommen hat.

Beim Projekt „Hoiz-Scouts“ analysieren die Jugendlichen die gesamte Wertschöpfungskette Holz, um herauszufinden, wie Unternehmen miteinander vernetzt sind, wie sie arbeiten und wer auf regionale Rohstoffe setzt. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler die Chefs von verschiedenen Betrieben aus der Schärdinger Holzwirtschaft interviewt und die Daten anschließend ausgewertet.  

Auf ins Hoiz
Ende September organisierten die Projektinitiatoren eine eigene Holz-Tour, bei der rund 40 Jugendliche eine Entdeckungsriese in den Wald antraten. Sie durften beim Baumfällen zusehen und anschließend beim Besuch von unterschiedlichen Betrieben hinter die Kulissen blicken. Ziel all dieser Aktionen ist es, das Bewusstsein bei den Jugendlichen dafür zu stärken, wie wichtig der Lebensraum Wald und somit der Rohstoff Holz ist.

Erstmal überwiegt die Freude bei allen Beteiligten über den Sieg bei „Lernen fürs Leben“, einer Aktion der Bezirksrundschau. Für die Zukunft sind aber schon weitere Projekte angedacht, bei der auch der Möbel- und Holzbau-Cluster wieder kräftig mitwirken wird.


Initiative Edelfurnier lässt Tischler, Industrie und Fachhandel an einem Strang ziehen

Vier Männer und eine Frau halten Bücher und Furnierproben in den Händen
Georg Himmelstoß, Erich Gaffal, Claudia Hindinger, Gerhard Spitzbart und Alexander Flatischler. Foto: Reichl und Partner Public Relations GmbH/APA-Fotoservice/Hörmandinger

09.11.2017

Im Rahmen eines Pressegespräches präsentierte sich die branchenübergreifende Initiative Edelfurnier Anfang November der Öffentlichkeit.

Verdiente Anerkennung
„Ziel der Initiative Edelfurnier ist es, dem Furnier die verdiente Anerkennung erneut zukommen und den großartigen Werkstoff in Zukunft wieder hochleben zu lassen“, erklärt Erich Gaffal, Cluster Manager Möbel- und Holzbau-Cluster Upper Austria sowie einer der Initiatoren der Initiative. „Denn leider werden den Konsumenten zunehmend Möbel mit Dekorspanplatten angeboten. Gemeinsam mit starken Partnern aus der Branche – einem Netzwerk aus leidenschaftlichen Tischlern – hat sich daher die Initiative ein Ziel gesetzt: Jeden wissen zu lassen, wie einzigartig Holz in Form von Furnier ist und daher Furnier in seinen zahlreichen Facetten reizvoll und begehrenswert zu machen“. Gaffal betont, dass ein wesentlicher Vorteil von Furnier die unendliche Palette von Mustern und Farbtönen aus dem schönsten Stück vom Holz ist. Anzumerken sei, dass Furnier „immer aus Holz besteht“.

Konsument will Furnier
Dass die Konsumenten sehr positiv zu Furnier stehen, bestätigt auch die aktuelle Umfrage der Initiative Edelfurnier. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage von Marketagent.com. In Zahlen: Für 71,9% der ÖsterreicherInnen ist Furnier das bevorzugte Material für Möbel, Wandverkleidungen, Türen usw.

„Die Menschen wollen natürlich und qualitativ hochwertig wohnen“, sagt Gaffal, „und Furnier liegt auch bei den Jüngeren im Trend, wie die Umfrage deutlich zeigt“. Insgesamt wurden 502 Personen zwischen 14 bis 69 Jahren auf Basis von Computer Assisted Web Interviews (CAWI) befragt.

Tischler sind Partner
Um diese positiven Charakteristika von Furnier wirkungsvoll in die Welt hinauszutragen,starten die Initiatoren und Partner mit einer aufmerksamkeitsstarken Werbekampagne und heißen auch jedes neue Mitglied herzlich willkommen. „Schon früh wurde von den Initiatoren erkannt, dass man die Verarbeiter der Furniere, also die Tischler, als Vermittler für Einrichter und Konsumenten braucht“, erklärt Gaffal. „Derzeit sind bei der Initiative 117 TischlerInnen, die sich Edelfurniertischler nennen dürfen“.

Kommunikationspaket für TischlerInnen
Unterstützt werden EdelfurniertischlerInnen durch ein Kommunikationspaket bestehend aus dem Buch „Erlesenes vom Holz“, einem Onlineauftritt auf www.edelfurnier.at und ausgewählten Give-aways. Gaffal erwartet, dass bis Mitte 2018 rund 200 TischlerInnen der Initiative beigetreten sein werden. „Das Projekt ist auch darum wegweisend, weil österreichweit Gewerbe, Industrie und Fachhandel zusammenarbeiten, ja sogar Mitbewerber an einem Strang ziehen“.

Pläne für 2018
Das Basispaket für die Kommunikationsmaßnahmen, also Buch und Webauftritt um Tischler zu finden, wurde in diesem Jahr geschnürt. Nächstes Jahr soll sich die Kommunikation an private Konsumenten sowie an Innenarchitekten richten. Geplant ist u.a. eine Onlinekampagne.

Näheres auf www.edelfurnier.at


Zu Besuch bei Eternit: Traditionswerkstoff neu gedacht

29.09.2017

Am 28. September 2017 gastierte der Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria im Rahmen der Veranstaltungsreihe „World of Materials“ bei Eternit in

Vöcklabruck, um den vielseitigen Baustoff Faserzement in all seinen Facetten kennenzulernen und zu „begreifen“. Im Zentrum der Veranstaltung standen die außergewöhnliche Materialität des Werkstoffes Faserzement und die daraus resultierenden Lösungen für den Interior Bereich.

Nach einer kurzen Einführung in die traditionsreiche Geschichte des Unternehmens Eternit hatten die zahlreichen Teilnehmer bei einem Rundgang durch die Produktion Gelegenheit, die Herstellung sämtlicher Eternit-Produkte aus nächster Nähe zu erleben. In der modernen Produktion wird in Vöcklabruck neben klassischen Produkten für die Dach- und Fassadengestaltung auch eine Vielzahl an innovativen Materialien für den Interior Bereich hergestellt.

Im Anschluss an die Werksführung konnten die Besucher verschiedene Produkte wie beispielsweise die 2mm-Veneco-Möbelplatte oder die zahlreichen Ausführungen des Designfußbodens Swisspearl Floor in einem interaktiven Rundgang kennenlernen. Wie immer gab es im Rahmen des „Look & Feel“ die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen, mit den Werkstoffen zu experimentieren und diese zu „begreifen“.

Als weiteres Highlight der Veranstaltung gab DI Heribert Wolfmayer vom renommierten Architekturbüro „Heri und Salli“ in einem Fachvortrag Einblicke in die Herangehensweise eines Planers bei der Materialauswahl in der Innenarchitektur. Anschließend klang der interessante Nachmittag beim kulinarisch-entspannten Netzwerken aus.

Rundgang durch die Produktionshallen; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Materialproben besichtigen; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Materialproben besichtigen; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Praktische Vorführung; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Werkstoff "begreifen"; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Werkstoff "begreifen"; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Andrang beim Eternit-Infostand; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Learning by doing; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Teilnehmerinnen beim Modellieren; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Cheers Weinregal; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
DI Heribert Wolfmayer vom renommierten Architekturbüro „Heri und Salli“; Foto: fotostudio46, Hans Ebner
Netzwerken auf den Eternit Outdoor-Möbeln; Foto: fotostudio46, Hans Ebner

MHC On-Tour auf der Möbelmesse in Shanghai

15 Personen mit Koffern
Die 15 Teilnehmer/innen der MHC-Studienreise
Braunes Logo mit weißem Schriftzug
Besuchermenge in Messehalle
15 Menschen stehen vor ein em Gebäude
Zu Besuch bei Stellar Works
Vertreter der Außenhandelsstelle Shanghai und Repräsentanten der Firma Blum empfingen die Reisegruppe
Zu Gast beim Möbelhersteller Qumun
Skyline einer Großstadt
Impressionen der Stadt, Fotos: MHC

18.09.2017

 Von 10. bis 19.September 2017 fand die Studienreise des MHC zur 23. internationalen Möbelmesse nach Shanghai statt. Das Reiseprogramm umfasste den Besuch der Furniture China 2017 auf dem Expogelände in Pudong, sowie der Lifestyle-und Designmesse Maison Shanghai 2017, den Besuch von chinesischen Möbelproduzenten und Händlern. Abgerundet wurde die Reise durch das umfassende Kulturprogramm mit dem Besuch der touristischen Highlights in Shanghai.

Möbelmesse China International Furniture Expo
Auf einer Fläche von 240.000 m² wurden in 19 Hallen und 14 Pavillions Möbel und Produkte aus dem Wohnbereich von rund 2.400 Ausstellern gezeigt. Insgesamt wurden an 4 Messetagen 120.000 Besucher aus 158 Ländern erwartet. Die Messe beinhaltet die Aussstellungskategorien Zeitgenössische Möbel, Polstermöbel, Tisch & Stuhl, Gartenmöbel, Klassische Möbel, Kindermöbel, Büromöbel, Design-Halle, Internationale Marke, Wohnen und Schlafen Plus sowie in die Zuliefermesse FMC Premium mit den Produktkategorien Möbelstoffe & Leder, Hardware & Beschläge, Möbelplatten, Beschichtungen und Klebstoffe. Das Design der ausgestellten Möbel orientiert sich an den Zielmärkten im Inland, den USA und Mitteleuropa. Die Qualität der Produkte ist vergleichbar mit Importen aus Osteuropa.

Messe Maison Shanghai 2017
Auf einer Ausstellungsfläche von 60.000 m² wurden in 4 Hallen Möbel und Wohnaccessoires von überwiegend chinesischen Designern in hoher Qualität gezeigt. Die Sonderausstellung Design of Designers bot eine beeindruckende Leistungsschau des chinesischen Möbeldesigns.

Zu Besuch bei Stellar Works
Der Möbelhersteller mit ca. 500 Mitarbeitern ist eine Ost-West-Kooperation zwischen einem japanischen Firmengründer und dem französischen Traditions-Möbelbauer Laval. Ausgehend vom chinesischen Shanghai ist es die erste global operierende asiatische Designmarke, die auch auf der Möbelmesse in Mailand ausstellt. Die Möbel, die in Zusammenarbeit mit europäischen und nordamerikanischen Designern entstanden sind, werden international vertrieben.

Businessfrühstück 
Im Rahmen des 2-stündigen Businessfrühstücks mit der Vertreterin der Außenhandelsstelle Shanghai Fr. Lisa Kronreif und den Repräsentanten der Fa. Blum, Mag. Dietmar Rathbauer und Fr. Patrizia Vesco, bekamen die Reiseteilnehmer einen guten Überblick über den chinesischen Binnenmarkt, die Handels- und Produktionsstrukturen der ansässigen Möbelbranche und die Aktivitäten der unterschiedlichsten österreichischen Unternehmer in China. Speziell für Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten ist der chinesische Markt mit seiner wachsenden Mittelschicht nach wie vor attraktiv. Voraussetzung für den Geschäftserfolg sind gute Kontakte vor Ort und ein entsprechend kräftiger Atem.  

Zu Besuch bei Shanghai New Qumun Furniture
Der im Jahr 1993 gegründete Möbelhersteller Qumun beschäftigt am Standort ca. 1.000 Mitarbeiter. Die Geschäftsbereiche liegen zum einen im internationalen Objektgeschäft und zum anderen in der Vermarktung der eigenen Büromöbellinie. Die Hauptmärkte liegen im Inland und in den USA. Besichtigt wurden der 3-geschossige Schauraum mit eigenen Produkten und die Fertigungshallen, ausgestattet mit den modernsten Produktionsanlagen auf internationalem Niveau.

Kulturprogramm
Fixer Bestandteil der MHC-Studienreise war das Kulturprogramm mit den geführten Touren durch die Innenstadt von Shanghai, den Finanzdistrikt mit der beeindruckenden Skyline von Pudong, die französischen Viertel und die Altstadt mit Teehäusern und Tempeln.


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Nachlese: Kick-off zur „Initiative Kreislaufwirtschaft"

17.07.2017

Unternehmen sind heute mehr denn je gefordert, auf Ressourcen-Effizienz,Nachhaltigkeit sowie niedrige Produktionskosten zu achten.

Für Auftraggeber und Konsumenten sind aber auchAspekte wie Materialherkunft, Reparierbarkeit und Produktionsbedingungenvon Interesse. Das Konzept der Circular Economy bietethierfür zukunftsorientierte Lösungs- und Bewertungsansätze an.

Über diese und andere Herausforderungen einer Circular Economy diskutierten am Donnerstag, den 6. Juli 2017 anerkannte Experten beim Kick-off zur „Initiative Kreislaufwirtschaft“ – einer gemeinsamen Veranstaltung des MHC und des Cleantech-Cluster.


Vom Bauen mit Holz und Erde

2 Männer
v.l.n.r.: Architekt Georg Bechter und Michael Palfi (alema), Foto: MHC
Rund 90 Menschen sitzen auf Stühlen
Interessierte Besucher lauschten den Vorträgen, Foto: MHC
Zwei Männer rühren in Lehmtrögen
Es wurde kräftig gerührt, Foto: MHC
Mädchen spritzt Lehm auf eine Wand
Learning by doing, Foto: Michael Palfi
Junger Mann spritzt Lehm auf eine Wand
Sieht schon sehr professionell aus, Foto: Michael Palfi
Lachende Frau spritzt Lehm auf eine Wand
Lehmputzen macht auch sichtlich Spaß, Foto: Michael Palfi

22.06.2017

Am 21. Juni 2017 waren wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „World of materials“ zu Gast im Bauhof der HTL1 in Linz und erlebten live, wie Lehmputzen funktioniert.

Drei tolle Vorträge von Michael Palfi (alema), Thomas Eder (Inpure) und Architekt Georg Bechter stimmten die rund 90 Teilnehmer – darunter viele interessierte Schülerinnen und Schüler der HTL1 – auf das spannende Thema „Vom Bauen mit Holz und Erde“ ein. In der Halle des Bauhofs ging’s dann anschließend so richtig zur Sache. Es wurde kräftig gerührt, gespritzt und gestaunt.


Faszinierende Holz-Oberflächen und Edelfurniere neu erlebt

01.06.2017

Am 30. Mai 2017 war der Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria im Rahmen der Veranstaltungsreihe „World of Materials“ mit einem Bus voller Teilnehmer unterwegs, um faszinierende Holz-Oberflächen und neuartige Edelfurniere näher kennenzulernen.

Den ersten Stopp machte die Gruppe bei der Firma RoHol in Rosenau am Hengstpass. Das 1981 gegründete Familienunternehmen steht für Edelfurnierproduktion und dessen Weiterverarbeitung nach höchsten Standards. Über 100 Edelholzvarianten sowie mehr als 20 unterschiedliche Oberflächen, Strukturen und Sortierungen sorgen für ein bunt gemischtes Portfolio.

Bei einem Rundgang durch die Hallen und die beeindruckende Furniergalerie erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Edelfurnierproduktion und lernten Spezialitäten wie Hirnholz, selbstleuchtende Edelfurnieroberflächen oder haptisch betörende 3-D Strukturen kennen. O8/15-Produkte sucht man hier vergeblich. „Wir sind am Markt mittlerweile als die verrückten Hunde bekannt, denn wir haben es geschafft, uns mit besonderen Produkten vom Mitbewerb abzuheben und Furnier wieder spannend zu machen“, erklärt Geschäftsführer Anton Stöckl stolz.

Neben dem vielfältigen Designangebot ist vor allem die Entwicklungsabteilung treibende Kraft bei RoHol. Sonderfertigungen für die weiterverarbeitende Industrie stehen hier am laufenden Band, insbesondere wenn es um Differenzierung oder um die Lösung spezieller technischer Anforderungen geht. Sperrhölzer wie FlexiPress oder PyroPress, außergewöhnliche Oberflächenveredelungen oder die Produktion von spezialisierten Saunaprodukten bilden seit Jahren einen Schwerpunkt im RoHol Portfolio.

Welch‘ vielfältige Möglichkeiten es gibt, Edelfurniere und naturnahe Oberflächen von Holz weiter zu veredeln, erlebten die Teilnehmer anschließend bei der Firma Votteler in Wels. Als innovatives, technologieorientiertes Unternehmen hat sich Votteler auf die Entwicklung, Herstellung und den weltweiten Vertrieb von Lacken und Beizen für die Beschichtung von Holz, Holzwerkstoffen und Kunststoffen spezialisiert.

Besonders eindrucksvoll erlebten die Teilnehmer die praktische Vorführung in der Anwendungstechnik. Es wurde unter anderem gezeigt, wie farbgebende Grundierungen und der Einsatz von Mattöl die Variantenvielfalt bereichern oder welche interessanten Kombinationen sich mit Farb- und Hochglanzeffekten auf Holz ergeben.

Nächster Termin: Die nächste World of Materials-Veranstaltung findet am 21. Juni 2017 in Kooperation mit der Firma alema statt und widmet sich dem Thema „Bauen mit Holz und Erde“.

Anmeldungen ab sofort unter www.m-h-c.at


möbel austria und küchenwohntrends 2017 schließen mit stabilem Wachstum

Anna Eberharter und Erich Gaffal, Veranstalter & Organisatoren möbel austria; Foto: küchenwohntrends
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: küchenwohntrends
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher
Foto: Ralph Fischbacher

16.05.2017

„Drei Tage Sonnenschein“ – für den Zeitraum vom 10. bis 12. Mai 2017 ist das keine euphorische Wetterbeschreibung, sondern die wohl kürzeste Zusammenfassung für die jüngst beendeten Branchenmessen möbel austria und küchenwohntrends 2017 in Salzburg. Deutlich gewachsene Messefläche, über 10 % mehr Aussteller und Marken plus nochmaliger Besucherzuwachs, so lautet die positive quantitative Zusammenfassung. Doch das „Zahlenwerk“ allein, bei allem Erfolg, sollte nicht im Mittelpunkt stehen.

Denn mindestens genauso wichtig für die Bilanz dieser nunmehr länderübergreifenden Präsentation für die Möbel- und Küchenmöbelindustrie, ihre Zulieferer und Zubehörlieferanten, die Elektrogerätebranche, wichtige Verbundgruppen und Dienstleister sind der bleibende Eindruck und das sichere Gefühl, bei einem hochwertigen, hervorragend nachgefragten Spitzenevent dabei gewesen zu sein.

 

Weiteres Flächenwachstum
Die Stimmung von Aussteller- wie Besucherseite war an allen drei Messetagen fantastisch, von allen Seiten gab es reichlich Lob: für die einzigartigen Präsentationen und für die qualifizierten Vorträge auf den Siemens Podium Events, für begleitende Services und die perfekte Infrastruktur.

Die Ausstellungsfläche von möbel austria und küchenwohntrends war bereits vor Buchungsende vollständig belegt und umfasst heuer 15.165 Quadratmeter. Das sind 11,5 % mehr als 2015 (13.600 m²), wo bereits ein Zuwachs um ein Drittel im Vergleich zur Premierenveranstaltung 2013 gefeiert werden konnte (10.048 m²). Halle 10, die Heimat beider Events, bot optimalen Raum für das zentrale Thema der Show: dem Verschmelzen der Lebensbereiche Kochen, Wohnen, Leben und Kommunikation.  

 

Plus 10 % bei ausstellenden Unternehmen und Marken
Mit Wachstum glänzte das Messedoppel insbesondere im Segment Wohnen, Schlafen und Garderobe. Insgesamt konnten 67 Aussteller und Marken aus diesem Bereich für eine Messeteilnahme begeistert werden. Diese schöne Entwicklung, die den bisherigen Wachstumspfad fortsetzt, führt zu einer Gesamtausstellerzahl von 221 Aussteller und Marken. Im Vergleich dazu hatten 2015 rund 200 Präsentationen Fachbesucher angelockt (2013: 130 Firmen).

Im Fokus des Messegeschehens standen natürlich erfolgreiche Geschäfte, die auf gelungener Kommunikation zwischen den Beteiligten basieren. Und auch hierbei viel Lob: Die begehrenswerten Fachevents werden maßgeblich geprägt durch vertrauensvollen Kooperations- und Gesprächswillen, durch einen fairen Meinungsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Genau jene Rahmenbedingungen werden von küchenwohntrends und möbel austria in exzellenter Weise geboten.

 

Besucherseitige „Punktlandung“ für die Donau-Alpen-Adria-Region
Das Mengenwachstum der angereisten 4.279 Fachbesucher aus 24 erfassten Ländern war mit 3,3 % gegenüber der Vorveranstaltung (4.143) solide. Mit rund zwei Dritteln der Fachbesucherzahl führt Österreich (2.946) die Länderliste an, gefolgt von Deutschland (27 %) sowie von Italien, der Schweiz und Slowenien. Wie konzeptionell geplant, erfüllen möbel austria und küchenwohntrends damit genau die regionale Ausrichtung und ziehen insbesondere Fachleute aus dem Donau-Alpen-Adria-Raum an. Aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien, aus Polen und Kroatien kommen weitere Besuchergruppen. Und wie zu den vergangenen Veranstaltungen fanden auch „Exoten“ wie aus den USA oder Südafrika den Weg nach Österreich.

Interessant ist die Zusammensetzung der Fachbesucher, denn sie sagt Wesentliches über die Top-Qualität der Veranstaltung aus. Etwa zu gleichen Teilen stellten Vertreter des Möbelhandels (1.030) sowie Tischler und Schreiner ebenfalls mit dem Schwerpunkt Handel (1.006) gemeinsam rund die Hälfte der Besucher – ein fast perfektes Spiegelbild der österreichischen Vermarktungsstruktur für Möbel. An Position 3 finden sich erwartungsgemäß Küchenstudios (ca. 700). Bemerkenswert ist die Entwicklung der nächstgrößeren Besuchergruppe Architekten und Innenarchitekten: Mit fast 400 Besuchern ist hier eine Verdopplung im Vergleich zur Vorveranstaltung 2015 hervorzuheben.

 

Fest etablierter Geschäftstermin für die erste Entscheiderebene
Die Struktur nach den jeweiligen Positionen in den Unternehmen spricht am deutlichsten für die außergewöhnliche Entwicklung des Messedoppels. An erster Stelle hat sich die erste Führungsebene auf Besucherseite fest positioniert: Etwa 1.450 Besucher waren 2017 Inhaber oder Geschäftsführer. Dieses Gewicht wird besonders durch österreichische Firmenleiter verursacht, die das Messedoppel inzwischen offenbar als Pflichttermin im Kalender fixiert haben.

Die nächstgrößere Besuchergruppe mit über 1.100 Personen stellt der gesamte Bereich Vertrieb und Verkauf. Dass zudem fast 400 Designer den Weg nach Salzburg fanden, spricht gleichfalls für die hohe Attraktivität der gezeigten Produkte und Leistungsangebote. Und für alle Seiten sehr befriedigend dürfte sein, dass mit 70 Journalisten das Medieninteresse dieser relativ jungen und exklusiven Veranstaltung ungewöhnlich hoch ist.


Starkes Gemeinschaftsgefühl, optimale Rahmenbedingungen
Erich Gaffal, Cluster-Manager Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und Veranstalter der möbel austria:
„Die Wege auf der Fachmesse möbel austria sind kurzweilig, denn die Topnews der heimischen Möbelhersteller sind auf allen Gängen zu finden. Unser Ziel ist nicht Quantität, sondern Qualität! Der Besucher sieht aufgrund der Konzentration der Aussteller rasch und unkompliziert einen attraktiven Querschnitt der Branchenhighlights mit den neuesten Entwicklungen und Trends im Design. Wir haben es geschafft, die möbel austria in den letzten Jahren als DAS Branchenevent im Einrichtungsbereich zu etablieren. Die steigende Anzahl an Ausstellern, das Wachstum an Fläche sowie das große Interesse der Fachbesucher sprechen für sich“.

Für Michael Rambach, Gesellschafter der trendfairs GmbH und Veranstalter der küchenwohntrends, hat der Erfolg der gerade zu Ende gegangenen möbel austria und küchenwohntrends 2017 viele Väter, vor allem aber sieht er das gemeinsame Ziehen an einem Strang als wichtig an:
„Bekanntlich haben wir die Messe zusammen mit der ‚möbel austria‘ an den Start gebracht und allein diese Gemeinschaft ist enorm stark. Gemeinschaft bedeutet aber vor allem auch beste Kommunikation zwischen Ausstellern und Veranstalter. Wir als Veranstalter sind in einem sehr engen Kontakt mit nahezu allen unseren Kunden, vor allem hören wir gut zu.“

Ein ausgeprägtes Wir-Gefühl, die optimistische Messestimmung, hervorragende Abschlüsse und die Attraktivität der Side-Events geben allen engagierten Mitstreitern dieses Jahres erstklassige Motivation für die kommenden Events im Jahr 2019. Mit Wachstumsraten von durchschnittlich 50 % in wichtigen messbaren Kriterien von der Premiere 2013 bis heute in nur drei Veranstaltungen liegt die Messlatte hoch.


So gut wie versprochen: 2019 wird noch aufregender!
Die Ziele der Veranstalter für das folgende Messedoppel sind entsprechend ehrgeizig: die erfolgreiche Kooperation der Aussteller untereinander zu fördern, das Möbelland Österreich ins internationale Rampenlicht zu stellen, die Anzahl aller und insbesondere der österreichischen Aussteller auszubauen, die Anziehungskraft des Messedoppels für den Donau-Alpen-Adria-Raum zu steigern und weitere neue Produktgruppen zu integrieren. Dass all‘ dies gelingen kann, steht kaum in Zweifel. Denn: „Wir werden auch in Zukunft einfach eine geniale Messe machen“, versichert Michael Rambach als Vertreter der Veranstalter überzeugend.

Foto: Ralph Fischbacher
Foto: MHC
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Möbel- und Holzbau-Cluster versammelte innovative Vordenker in Linz

Mann in Anzug auf Bühne
Keynotespeaker Patrick Rammerstorfer
Mann in Lederjacke mit Mikrofon
Designer Martin Ballendat
Mann in blauem hemd mit Mikrofon
Industriedesigner Franz Piffl
Mann mit Brille und Mikrofon
Tischlermeister Alois Füchsl
Personengruppe beim Smalltalk
Angeregte Diskussion unter den Teilnehmern
Mann in Anzug auf Bühne
Industrie 4.0-Experte Herbert Jodlbauer
Mann in Hemd vor Leinwand
Michael Reitberger, Chefredakteur von Holzbau Austria
Mann in dunklem Anzug auf Bühne
Grüne Erde-Eigentümer Kuno Haas
Personengruppe bei Ausstellung mit Glasexponaten
Fachausstellung zeigt Innovationen aus Glas Fotos: MHC

28.04.2017

Unter dem Motto „Ready to start – mit innovativen Ideen in eine erfolgreiche Zukunft“ diskutierten am 27. April knapp 80 Vertreterinnen und Vertreter aus der Möbel- und Holzbau-Branche anlässlich des MHC-Timber Summit die neuen Wirklichkeiten und künftigen Möglichkeiten der Digitalisierung. Die heurige Jahrestagung des Möbel- und Holzbau-Clusters (MHC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in der Linzer Tabakfabrik stand damit ganz im Zeichen von Visionen, Innovationen und Zukunftstechnologien.

Die fortschreitende Digitalisierung und das Thema Innovation zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Eröffnet wurde die interessante Vortragsreihe von Keynotespeaker Patrick Rammerstorfer, Geschäftsführer der Pro Active Beratungs- u. Trainings GmbH. Er zeichnete sehr eindrucksvoll den Weg, wie man zu „echten“ Innovationen kommt, denn „nicht alles was cool ist, ist auch eine Innovation“, weiß Rammerstorfer. Er erzählte den Teilnehmern von den Vorteilen von Open Innovation, bei der es darum geht, ganz gezielt interdisziplinäre Partner wie beispielsweise Kunden, Lieferanten, User oder sogar Mitbewerber in den Innovationsprozesse einzubinden. Seine Botschaft an die Teilnehmer: „Keine Angst vorm Scheitern haben“.

 

Wie aus seiner Vision als junger Student, einmal ein international erfolgreicher Designer zu sein, Wirklichkeit wurde, darüber sprach Martin Ballendat. Die Teilnehmer erfuhren, wie der bekannte und vielfach ausgezeichnete Designer gemeinsam mit seinem 16-köpfigen Team im eigenen Modellatelier – seiner „großen Bastelbude“ wie er sie nennt – erste Ideen zu innovativen Prototypen entwickelt und perfektioniert. Mittlerweile ist Ballendat für über 40 Marken in 13 Ländern der Welt erfolgreich tätig und stolz darauf, dass so viele Kunden weltweit auf sein Gespür für Innovationen vertrauen.

 

WikiHouse – globales Design, regional produziert

Online gehen, sich selbst ein Haus entwerfen und es gleich baufertig „ausdrucken“ klingt vielleicht etwas utopisch, ist aber bereits gelebte Realität. WikiHouse nennt sich dieses Open-Source-Projekt, für dessen Verwirklichung man lediglich eine Internetverbindung zum Download der Pläne, ausreichend Sperrholz, eine CNC-Maschine zum Herstellen der Bauteile und ein paar geschickte Hände zum Aufstellen benötigt. Solch ein „theoretisches Haus“ praktisch umgesetzt hat schon vor zwei Jahren der Industriedesigner Franz Piffl gemeinsam mit Tischlermeister Alois Füchsl. Auch wenn der Bau ihres ersten Projektes damals nicht völlig reibungslos vonstattenging, sind die beiden von dem System mehr als überzeugt. „Mit WikiHouse hat man die Möglichkeit, globales Design relativ günstig und vor allem regional produzieren zu lassen“, erklärt Füchsl, der mit seiner CNC-Fräse die OSB-Platten fertigt. „Wie bei jedem Open-Source-Projekt sind die ständige Verbesserung und Weiterentwicklung sowie das anschließende Teilen mit anderen das Ziel, denn aus Fehlern soll man lernen“, ist Franz Piffl überzeugt. Mittlerweile ist das WikiHouse bereits so ausgereift, dass auch eine zweigeschossige Bauweise möglich ist.

 

Industrie 4.0 – disruptive Geschäftsmodelle sind gefragt

Richtungsweisende Inputs zum Thema Industrie 4.0 lieferte Herbert Jodlbauer, Professor an der FH in Steyr. „Einfach nur Standardprozesse zu digitalisieren, reicht nicht aus, um von Industrie 4.0 sprechen zu können“, hält Jodlbauer eingangs fest. Vielmehr ist digitale Transformation gefragt. In digitaler Transformation stecken viele Potenziale – von der intelligenten Produktion über einen verbesserten Kundenservice bis hin zu völlig neuen, disruptiven Geschäftsmodellen. Anhand konkreter Beispiele zeigte Jodlbauer, dass hinter all dem nicht bloß weit entfernte Zukunftsvisionen stecken, sondern bereits am Markt erhältliche Produkte und Dienstleistungen. „Wer es schafft, mit seinem Unternehmen auf diesen Zug aufzuspringen, wird zu den Gewinnern der Digitalisierung zählen“, appelliert Jodlbauer an die Teilnehmer.

 

Holzhandwerk online bewerben – so wird’s gemacht

Wie ein guter Onlineauftritt aussieht und welche konkreten Möglichkeiten es vor allem für kleinere Handwerksbetriebe gibt, den Internetkunden zu erreichen, darüber sprach Michael Reitberger, Chefredakteur von Holzbau Austria. Er verriet den Teilnehmern Tipps und Grundregeln zur Optimierung des eigenen Online-Auftritts und zeigte anhand konkreter Beispiele die No-Go’s für erfolgreiche Firmenwebseiten auf.

 

Möbel per Mausklick

Kunden von heute sind flexibel, vernetzt und vor allem omnipräsent – mobil, zuhause und im Shop. Sie haben damit unzählige Möglichkeiten, um an ihr Wunsch-Produkt zu gelangen. Dementsprechend steigen auch ihre Wünsche und Erwartungen. „Sie wollen Möbel wie T-Shirts kaufen, auf Knopfdruck bestellen und das Möbelstück innerhalb weniger Tage geliefert bekommen“, weiß Albert Ortig, Gründer der virtuellen Plattform Roomle. Bei der MHC-Jahrestagung sprach er über die Potenziale für die Möbelindustrie und wie es gelingen kann, den Möbelkaufprozess für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Der Möbelkäufer will einfach planen und einrichten. Möbel auswählen, individuell konfigurieren und von zuhause aus in überzeugenden 3D- und Augmented Reality-Darstellungen erleben oder Räume virtuell begehen. Er will bei der Auswahl, der Entscheidung bis hin zum Kauf optimal begleitet und unterstützt werden. „Darin bestehen die Herausforderungen für die Möbelindustrie. Händler, die sich darauf einlassen, alle Verkaufskanäle miteinander kombinieren und innovative Lösungen in Verbindung mit neuesten Technologien anwenden, werden auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein“, ist Ortig überzeugt.

 

Die Natur als Vorbild

Wie das Thema Innovation in dem ökologischen Pionierbetrieb Grüne Erde gelebt wird, darüber berichteten Kuno Haas, Eigentümer der Grünen Erde und Wolfgang Viehböck, Produktmanager im Bereich Möbel. Seit mehr als 30 Jahren wird das Scharnsteiner Unternehmen Grüne Erde geleitet von der Sehnsucht nach einem verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Diese Unternehmensphilosophie zwingt immer wieder zu neuen, innovativen Denkansätzen, sowohl was das Design und die handwerkliche Herstellung der Produkte als auch die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern betrifft. „Wir bei Grüne Erde denken Innovation in einem breiteren Kontext. Es geht nicht nur um die technische, sondern auch um die soziale und gesellschaftliche Komponente“, betonte Haas. Auch bei der Finanzierung setzt man auf ein innovatives Crowfunding-Modell, das Grüne Erde österreichweit zu Vorreitern macht. Ganz bewusst wird außerdem auf einen Auftritt in sozialen Medien wie Facebook und Twitter verzichtet. Grüne Erde will ihre Kunden gerade im Online-Bereich auf anderen Wegen ansprechen und durch besondere Qualität überzeugen. So sollen sämtliche Einrichtungsgegenstände von Grüne Erde in den nächsten zwei Jahren über ein neues Produkt-Data-System als 3D-Modelle auf der Homepage zu finden sein. Der Kunde wird sich die verschiedensten Produktmodelle mit verschiedenen Holzarten und Bezugsstoffen aus allen Blickwinkeln ansehen, mit anderen Möbeln kombinieren oder die Montageanleitung in 3D verfolgen können. „Im Spannungsfeld zwischen traditionellem Handwerk und zeitgemäßer Digitalisierung beschreiten wir hier neue Pfade“, ist Haas überzeugt.

 

Architekt Michael Lohmann von Delugan Meissl Associated Architects präsentierte abschließend die aktuellen Projekte wie das MIBA Forum in Laakirchen oder das Hyundai Motorstudio in der Nähe von Seoul und behandelte dabei den Dialog zwischen Konzept und der Fertigstellung bzw. Konstruktion der jeweiligen Projekte. Sehr eindrucksvoll zeigte er die Arbeitsweise von Delugan Meissl Associated Architects in Bezug auf die digitale Planung und ihre dreidimensionale Komplexität auf.

 

Im Anschluss an die Vortragsreihe fand ein Rundgang durch die begleitende Fachausstellung zum Thema „Materialien für die Zukunft“ statt. Christine Bärnthaler von der OFROOM Innovations Agentur präsentierte Innovation aus Glas und bot den Besuchern die Möglichkeit, diese Innovation vor Ort sprichwörtlich "zu begreifen".


MHC ON TOUR: Holzbau.Architektur.Reise 2018: Viel Neues im Osten

24.04.2017

Seit mittlerweile 15 Jahren führt der MHC die fast schon traditionelle und auch dieses Mal ausgebuchte Holzbau.Architektur.Reise durch. Entgegen der Tradition führte die heurige Reise allerdings nicht in den Westen, sondern in den Osten Österreichs, auf eine Tour quer durch Niederösterreich, Wien, das Burgenland und die Steiermark. Auf der von Architekt Stefan Lasinger und Projektmanager Stephan Hölzl konzipierten und begleiteten Reise erlebten die TeilnehmerInnen aus Holzbau, Architektur und den Bezirksbauämtern Holzbauarchitektur auf höchstem Niveau.

Gestartet wurde in Niederösterreich mit dem Naturparkzentrum Ötscher-Basis in Wienerbruck und dem Betriebszentrum der Mariazellerbahn. Von den letzten Ausläufern des Winters und Schneefeldern rund um den Ötscher führte uns die Reise direkt in die frühlingshaft blühende Wachau – nach Spitz, zum Weingut Högl, das erst im vergangenen Herbst mit dem Staatspreis für Architektur ausgezeichnet wurde.

Berechtigterweise stolz präsentierten sowohl Architekten und Bauherrenvertreter Ihre Gebäude während wir in der Seestadt Aspern dann von Statiker DI Dr. Richard Woschitz empfangen wurden. Dieser gab uns interessante Einblicke in das Konzept und die Baustelle des Holzhochhauses HoHo. Gemeinsam mit der Initiative „Holz wird erwachsen“ wurde uns die Stadtentwicklung der Seestadt näher gebracht und besichtigten das „oberösterreichische“ Projekt, die PopUp dorms. Diese wurde entworfen und geplant von den F2-Architekten und von Holzkonstruktionen Obermayr gebaut. Das Besondere daran: die beiden Gebäudekomplexe wurden in Modulen gefertigt und werden mehrmals ihren Standort wechseln.

Dass mit wieviel Liebe zum Detail geplant und gebaut werden kann, zeigt sich an der Baumschule Holzer in Mödling – das erste Projekt am zweiten Reisetag. Dieser führte quer durch das Burgenland zum Office-Off von heri&salli Architekten, zur Zimmerei von Handler Bau und vorbei am Sommerhaus von Architektin Judith Benzer zu zwei Projekten der Pichler & Traupmann Architekten: der Landwirtschaftlichen Fachschule in Güssing und der Wohnothek am Weingut Wachter Wiesler, dem Projekt „Wohnen am Ratschen“. Dort konnten wir nicht nur die Architektur genießen, sondern auch die südburgenländische Lebensfreude in Form von selbstgemachten Fruchtsäften und Kuchen in Güssing und edlen Weinen aus den Kellern des Weinguts.

Nach einer Nacht, in dem von Architekt Günther Domenig mit Raffinesse entworfenen Augarten Art Hotel, besichtigten wir die volle Bandbreite des Holzbaus auf den Reininghausgründen in Graz: das Pflegewohnheim Peter Rosegger von Dietger Wissounig Architekten, den 6-geschoßigen Holzwohnbau Hummelkaserne der sps-architekten und die 5-geschoßigen Wohnhäuser von Nussmüller Architektur.

Auch in diesem Jahr kamen die Baustellenbesichtigungen nicht zu kurz. So besichtigten wir noch die beiden Baustellen von 400 Wohnungen am Sternäckerweg in Graz und die, des Studentenwohnheims „Collegium Jacobinum“ in Leoben. Für den krönenden Abschluss sorgten dann die beiden an der Reise teilnehmenden Architektinnen Alexandra Frankel und Martina Feirer von aap.architekten mit ihrem Leobener Studentenwohnheim – dem „mineroom“.

Die nächste Holzbau.Architektur.Reise findet von 11.-13. April 2018 statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ötscher-Basis Wienerbruck
Ötscher-Basis Wienerbruck
Betriebszentrum der Maria Zeller-Bahn
Betriebszentrum der Maria Zeller-Bahn
PopUp-Dorms in der Seestadt Aspern
PopUp-Dorms in der Seestadt Aspern
Besichtigung der PopUp Dorms mit Führung von Hans-Christian Obermayr
Besichtigung der PopUp Dorms mit Führung von Hans-Christian Obermayr
Gruppenfoto im PopUp-Dorm
Gruppenfoto im PopUp-Dorm
Besichtigung der Baumschule Holzer in Mödling
Besichtigung der Baumschule Holzer in Mödling
Besichtigung der Baumschule Holzer
Besichtigung der Baumschule Holzer
Office-Off der hari&salli Architekten
Office-Off der hari&salli Architekten
Innenansicht des Office-Off
Innenansicht des Office-Off
Landwirtschaftliche Fachschule Güssing
Landwirtschaftliche Fachschule Güssing
Kuhstall der LFS Güssing
Kuhstall der LFS Güssing
Pause mit Kaffee & Kuchen an der LFS Güssing
Pause mit Kaffee & Kuchen an der LFS Güssing
Wohnothek am Weingut Wachter Wiesler
Wohnothek am Weingut Wachter Wiesler
Pläne besichtigen im Pflegewohnheim Peter Rosegger
Planbeschau im Pflegewohnheim Peter Rosegger
Pflegewohnheim Peter Rosegger von Dietger Wissounig Architekten, den 6-geschoßigen Holzwohnbau Hummelkaserne der sps-architekten
Zu sehen: das Pflegewohnheim Peter Rosegger der Dietger Wissounig Architekten und der 6-geschoßige Holzwohnbau Hummelkaserne der sps-architekten
Seitenansicht des Pflegewohnheims Peter Rosegger
Seitenansicht des Pflegewohnheims Peter Rosegger
Innenhof des Pflegewohnheims Peter Rosegger
Innenhof des Pflegewohnheims Peter Rosegger
Zwischen den 6-Geschossern der Hummelkaserne
Zwischen den 6-Geschossern der Hummelkaserne

MHC-Studienreise zur Möbelmesse „Salone Internazionale del Mobile 2017 + Euroluce“ in Mailand

17.04.2017

Bereits zum 56. Mal avancierte Mailand Anfang April zum Möbelmekka der Welt. Aus diesem Grund organisierte der Möbel- und Holzbau Cluster (MHC) von 5. bis 7. April eine 3-tägige Studienreise zur Mailänder Möbelmesse und zu den Hotspots des Möbeldesigns in der Mailänder City, an der 15 Personen teilnahmen.

Die Möbelmesse in Mailand ist eine der weltweit führenden Einrichtungsmessen. Auf einer Fläche von 200.000 m² zeigten rund 2.000 Top-Aussteller, internationale Designstars und kreative Newcomer in den Saloni die Möbeltrends der kommenden Jahre. Gleichzeitig fand heuer auch die Messe Euroluce statt. Hier präsentierten über 400 Aussteller auf 38.000 m² die neuesten Lampen und Lichtlösungen für den Wohn-, Büro- und Außenbereich.

Auf der Designmesse waren nicht nur renommierte Marken vertreten, auch kreative Nachwuchsdesigner fanden auf den parallel stattgefundenen Fuorisalone ihre Präsentationsmöglichkeiten. Die Mailänder Möbelmesse hat sich mittlerweile zu einem Event entwickelt, das ganz Mailand einschließt.

Zu den Hotspots des Möbeldesigns außerhalb der Messehallen zählen zum Beispiel die Tortona Design Week und die Ventura Lambrate. Zusätzlich dazu besuchten die Teilnehmer der Reise auch zahlreiche Showrooms in der Innenstadt.

Gruppenfoto vor dem Mailänder Dom
Foto: MHC
Foto MHC
Foto: MHC
Foto: MHC
Foto: MHC
Foto: MHC
Foto: MHC

Wohnen & Interieur 2017: Anrei bestätigt erneut seine Stellung als Österreichischer Premium-Massivholzmöbelproduzent

Fotos: Anrei

12.04.2017

Mehr als gelungen und überaus erfolgreich verlief die diesjährige Wohnen und Interieur in Wien für den Pabneukirchner Massivholzmöbelproduzenten Anrei. Während der 9-tägigen Messe präsentierte das Familienunternehmen seine neuesten Möbelkreationen und stellt einmal mehr unter Beweis, dass die Kombination von modernen Design, natürlichen Materialien und Funktionalität punktgenau die Anforderungen einrichtungsbewusster Konsumenten trifft.

Gemütliche Atmosphäre, das bietet oreja mit seinen weich gepolsterten, komfortablen Bänken und Stühlen, der Ausziehtisch, mit dem markanten Y-Tischbein, eine präzise Verbindung aus 3 einzelnen Holzelementen, bietet genügend Platz für ein entspanntes Beisammensein in großer Runde. In oreja hat Gemütlichkeit Form angenommen.

Das Wohnprogramm puro begeistert weiterhin mit seiner klaren Linienführung sowie Kombinationsvielfalt und ist um eine meisterliche Verbindung aus massivem Holz und Stein erweitert worden. Diese Verbindung zweiter Naturmaterialien verleiht Räumen ein völlig neues, harmonisches Wohngefühl.

Eine wahre Wohlfühloase ist das metallfreie und aus massivem Zirbenholz gefertigte Bett paso. Zinken dienen als Bettrahmenverbindung, darüber hinaus erkennt man an dem von Anrei eigens entwickelten Holzschrauben, wie viel Liebe und Hingabe das in vierter Generation geführte Unternehmen in die Produktentwicklung miteinfließen lässt. Erich Ritt, Verkaufsleiter bei Anrei „Möbel mit Mehrwert sind gefragter denn je. Sowohl Ausziehtische als auch funktionale Korpusmöbel, der Konsument von heute will mehr als ein optisch ansprechendes Interieur. Möbel begeistern durch Design, Funktion und Qualität, genau das bietet Anrei."

www.anrei.at 


„Zukunft trifft Handwerk“: Erfolgreiche Premiere für das FORUM INNOVATION

Drei Männer im Anzug und eine Frau halten ein Holzportrait in der Hand
Ein vom Roboter der Fa. KUKA gefertigtes Holzportrait machte Eindruck: v.l. Stephan Hölzl (MHC-Projektmanager), Dr. Christoph Leitl (Präsident der WKÖ), Landtagsabgeordnete Mag. Doris Hummer (Vizepräsidentin der WKOÖ) und Erich Gaffal (MHC-Clustermanager). Bildnachweis: Cityfoto, Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe
Vier Männer im Anzug und eine Frau stehend
Auch LH-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer ließ sich das FORUM INNOVATION nicht entgehen. v.l. Mag. Robert Schneider (GF Messe Wels), LH-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer, Petra Leingartner (Messeleitung Messe Wels), Stephan Hölzl (MHC-Projektmanager) und Erich Gaffal (MHC-Clustermanager) Bildnachweis: Messe Wels, Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe
Zwei Männer und eine Frau halten ein Fahrrad
v.l. Dr. Christoph Leitl (Präsident der WKÖ) und Landtagsabgeordnete Mag. Doris Hummer (Vizepräsidentin der WKOÖ) machten sich bei MY ESEL-Geschäftsführer Christoph Fraundorfer mit dem individuellsten Fahrrad der Welt vertraut. Bildnachweis: Cityfoto, Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe

27.03.2017

Besonderes Highlight bei der Messe HANDWERK 2017 war heuer das FORUM INNOVATION, das der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit der Messe Wels erstmals organisiert hat. Von 15. bis 18. März trafen sich erfolgreiche Unternehmer, visionäre Querdenker und kreative Köpfe aus der Holzbaubranche und präsentieren ihre Innovationen und Forschungsergebnisse – vom 3D-Drucken und -Scannen bis zum handgefertigten Skateboard. Knapp 10.000 Besucherinnen und Besucher besuchten die Messe.

Bei Live-Präsentationen konnten die interessierten Fachbesucher/innen auf fast 600 m² die Innovationen hautnah erleben und in die Zukunft des Handwerks eintauchen. Es wurde gefräst, geschraubt und gedruckt, was vorher beim Blick durch die 3D-Brille nur virtuell sichtbar war. Die Besucher/innen konnten in eigens vom MHC geführten Touren die gesamte Ausstellung durchwandern, kamen mit Materialien in Berührung und lernten die kreativen Köpfe dahinter kennen.

Auch LH-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer, Dr. Christoph Leitl (Präsident der WKÖ) und Landtagsabgeordnete Mag. Doris Hummer (Vizepräsidentin der WKOÖ) haben sich beim Rundgang durch die Messe vom Innovationspotenzial der Aussteller – darunter viele oö. Firmen – überzeugt.

Begeisterte Aussteller

„Das einzig Beständige ist die Veränderung. Unsere Branche, die von traditioneller Handwerkstechnik bis zu modernstem Hightech alles abdeckt, muss diesen Umständen in besonderer Weise Rechnung tragen. Die Veränderungen auf unseren Märkten erfordern ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft. Wir Tischler stellen uns diesen Herausforderungen und dafür ist eine zugkräftige Fachmesse zentral in Österreich die beste Plattform und bietet die idealen Möglichkeiten. Neben dem qualitativ hochwerten Ausstellungsprogramm auf der HANDWERK sind auch Sonderschauen wie das ‚FORUM INNOVATION‘, wo Visionäre aus der Branche ihre Innovationen präsentieren und so Einblicke in die Zukunft des Handwerks geben, sehr wichtig für eine neue Branchenmesse. KommR Gerhard Spitzbart, Bundesinnungsmeister der Tischler  

„Die neue Fachmesse HANDWERK nimmt zielgenau Bezug auf die aktuellen Themen des Handwerks in Österreich: die Herausforderungen sind in Zukunft nicht allein durch schnellere oder effizientere Maschinen zu lösen. In einer digitalisierten Welt bedarf es eines anderen Blicks auf den eigenen Handwerksalltag, auf alternative Prozesse und neue Fertigungsmethoden. Wir bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Team der Messe Wels und wir freuen uns auf die HANDWERK 2019.“ Erich Gaffal, Cluster-Manager, Möbel- und Holzbau-Cluster

Innovationskraft und Kreativität demonstriert
Zu den Themen „Neue Materialien und Oberflächen“ stellten folgende Unternehmen aus:

  • Eternit präsentierte die neue Eternit Möbelbauplatte, sowie Fußböden.
  • Mit Organoid Technologies präsentierte sich ein Unternehmen, das auf naturbelassene Materialien setzt.
  • Votteler Lacktechnik stellte die einzigartige Oberfläche MIDAS vor.
  • Lehmputz von der Fa. alema überzeugte durch sein gesundes Wohnraumklima.
  • Altholz Baumgartner zeigte innovative Produkte aus original Altholz.


Das Thema „Technik Trends“ repräsentierten folgende Aussteller:

  • Die Association for Robots in Architecture bewies auf der Messebühne, dass Robotik keine Zukunftsmusik mehr ist und fräste für die Messebesucher einzigartige Portraits.
  • ZMP Holzbausystem präsentierte die neuen Kielsteg Holzbauelemente.
  • Das Team Holzreparatur Austria rund um Geschäftsführer Hubert Bürböck stellte das innovative Asteinleimkonzept - A.N.D.R.E.A. vor.
  • Das steirische Start Up Festmeter präsentierte eine eigens entwickelte Technologie, die präventives Waldmonitoring ermöglicht.
  • Das oö. Unternehmen HARATECH gewährte Einblick in das 3D-Druck- und Scanverfahren.
  • Auch auf dem Ausstellungsstand von Prirevo® erlebten die Messebesucher/innen den 3D-Drucker live in Action.
  • Ceraflex präsentierte den digitalen Rollmeter, mit dem Maße auf Knopfdruck ins Planungsprogramm CAD und alle weiterführenden Programme übernommen werden.

Design-Produkte aus Holz waren von folgenden Ausstellern zu sehen:

  • Hermanns Shaping Company präsentierte ein Surfbrett, das aus ökologisch vollkommen unbedenklichen Materialien gebaut ist.
  • MY ESEL zeigte das individuellste Fahrrad der Welt – aus Holz gebaut.
  • Das Gunskirchner Unternehmen easygoinc stellte seine trendigen, handgemachten Longboards vor.
  • Natur pur hieß es auch auf dem Stand von Gabe Eyewear. Das Unternehmen baut Brillen, die zu 100 Prozent aus biologisch abbaubaren Materialien bestehen.
  • Der Wohnwagon und sein Konzept für ein autarkes Leben waren auf der Messe zu sehen.
  • Die SFK Technologie Manufaktur begeisterte unter anderem mit einem beinahe 2m hohen, weiß in weiß gehaltenen Kopf, der mittels 3D-Scan ins Digitale transformiert und anschließend im CNC-Bearbeitungszentrum gefertigt wurde.

Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


Social Media Mentoring

14.12.2016

Erfolgreich (im) Netz werken

Wie schöpfe ich das Potential von Online-Medien und sozialen Netzwerken, die im Vergleich zu klassischen Medien mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, aus? Diese Frage können am besten "digital natives" beantworten, die in dem Projekt als Mentoren fungieren und ihre Mentees (= Nutzer der Generation 30+) individuell über einen Zeitraum von fünf Monaten begleiten. Ziel ist es, dass sich die Mentees nach diesem "Reverse Mentoring-Programm" selbstständig in sozialen Netzwerken und Medien bewegen können.

Die "neuen" Medien als Chance
Die Digitalisierung wird von Experten nicht als ein vorübergehender Trend beschrieben, sie ist vielmehr eine Revolution, die viele Bereiche unseres Lebens verändert. Ein extremer Wandel ist bei klassischen Medien (Radio, TV, Print) zu beobachten, die zugunsten der digitalen Medien immer mehr an Bedeutung verlieren. Bestimmte Gruppen wie Jüngere können gar nicht mehr erreicht werden. Profiteure dieser Entwicklung sind Online-Medien und soziale Netzwerke.

Diese Entwicklung ist nicht neu und stellt Unternehmen, die öffentliche Hand, Non-Profit-Organisationen etc. vor die Herausforderung, entsprechend zu reagieren und die richtigen Schritte zu setzen.

Ablauf
Grundlage des Reverse Mentoring-Programms bilden Mentoren, die durch ein professionelles Matching, das mittels eines speziell erarbeiteten Interview-Leitfadens zustande kommt, mit ihren Mentees zusammen gebracht werden. Haben sich die Mentoring-Paare gefunden, können sie ihre "Beziehung" individuell gestalten. Um Vertraulichkeit zu garantieren, wird von beiden ein Mentoring-Vertrag unterschrieben.

Zeitplan
Die Dauer des Projektes beläuft sich auf 18 Wochen. Der individuelle Prozess des Mentorings zwischen Mentor und Mentee wird von fünf Veranstaltungen, zu denen u.a. renommierte Experten rund um das Thema Digitalisierung und soziale Medien eingeladen werden, begleitet. Zusätzlich werden jeweils Workshops angeboten.

Der Zeitplan im Detail
• 30.03.2017, 18.30 Uhr: Informationsveranstaltung im OÖ. Presseclub in Linz - Anmeldung HIER möglich

• 25.04.2017, 18.30 Uhr: Startworkshop - Kennenlernen der Paare, Vorträge, Workshops
• 09.06.2017, 18.30 Uhr: 1. Zwischenmeeting inkl. Vorträge und Workshops.
• 10.07.2017, 18.30 Uhr: 2. Zwischenmeeting inkl. Vorträge und Workshops.
• 15.09.2017, 18.30 Uhr: Abschlussveranstaltung inkl. Evaluierung

Die Kosten: € 2.450,00 exkl. Ust. pro Person.
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

Anmeldung zum "Social Media Mentoring" Programm
Anmeldung bitte per Mail an mhc@biz-up.at


Holzbau-Exkursion durch Oberösterreich

08.12.2016

Am 1.12.2016 fand für die dritten Jahrgänge der HTL 1 – Bau und Design (Goethestraße Linz) eine Tagesexkursion zu zwei innovativen Holzbauten und deren ausführenden Unternehmen statt. Über 70 Schülerinnen und Schüler erlebten eine spannende Exkursion, die den Bogen von der Planung über die Vorfabrikation bis hin zu den Baustellenprozessen spannte.

Mit Unterstützung durch das Land Oberösterreich konnte vor mittlerweile zehn Jahren, im Herbst 2006 erstmals der Holzbau-Schwerpunkt an der Hochbau- HTL 1 Linz Goethestraße umgesetzt werden. Seither setzt sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler des 4. und 5. Jahrganges intensiv mit dem Holzbau auseinander.

Die aktuelle Exkursion – organisiert und begleitet vom Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) und unterstützt von der Landesinnung Holzbau OÖ, der Fa. Wiehag GmbH und der Fa. Obermayr Holzkonstruktionen GmbH – hatte zum Ziel, Schülerinnen und Schüler einen Einblick in führende Betriebe der Oberösterreichischen Holzbaubranche zu geben, um so die Motivation zur Teilnahme am Holzbau-Schwerpunkt ab dem kommenden Schuljahr zu erhöhen.

Die erste Station machte die Gruppe in Wels, wo am Areal der Welser Dragonerhöfe derzeit der erste 6-geschossige Holzwohnbau Oberösterreichs entsteht. Gemeinsam mit dem Projektleiter der ausführenden Holzbaufirma Obermayr Holzkonstruktionen erkundeten wir dieses innovative Projekt und erhielten Einblicke in das architektonische Konzept sowie die baulichen und statischen Besonderheiten. Zudem durften wir die Montage des zweiten Bauabschnitts erleben.

Danach fuhren wir gemeinsam zur innovativen Fertigungshalle von Obermayr Holzkonstruktionen in Schwanenstadt, die in Passivhaus-Bauweise ausgeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler wurden dort durch die Fertigung geführt und konnten Einblicke in die laufende Produktion von Holzmodulbauten gewinnen.

Nach einer kurzen Stärkung ging es dann weiter zur WIEHAG GmbH in Altheim. Verkaufsleiter Ing. Jürgen Müller präsentierte zu Beginn die Kompetenzbereiche des Unternehmens, das auf internationaler Ebene seit Jahren erfolgreich agiert. Anhand von ausgeführten Referenzgebäuden, wie der Dachkonstruktion der Crossrail-Station im Londoner Stadtviertel Canary Wharf wurde auch über das Umfeld in der Branche und die Randbedingungen, die im Vorfeld von Großprojekten herrschen, berichtet.

Im Anschluss daran wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Produktionshallen geführt und konnten u.a. die Hightech-Fertigungsanlage für abgebundene Tragsystemlösungen besichtigen.


Die Gebäudehülle im Fokus

Fotos: MHC

30.11.2016

Rekordverdächtige 170 Holzbau-Techniker, Architekten und Interessierte informierten sich am 24. November bei der halbtätigen Fachveranstaltung „HOLZBAUTECHNIK_kompakt“ des Möbel- & Holzbau-Clusters (MHC) über den aktuellen Stand der Technik und aktuelle Forschungsergebnisse zu wichtigen Holzbaudetails informieren.

Die mittlerweile fast schon traditionelle Veranstaltung widmete sich in diesem Jahr der Gebäudehülle mit einem Fokus auf Misch-Fassaden und deren Schnittstellen.

Kritische Schnittstellen
Der Sachverständige Werner Linhart, in der Branche durch seine praxisnahen Fachvorträge weithin bekannt, informierte die Teilnehmer sehr anschaulich über kritische Schnittstellten zwischen Holzbau, Dach und Fassade und lieferte auch gleich die mögliche Lösungen dazu. Die zweifache Holzbaupreis-Gewinnerin DI Judith Benzer präsentierte dann dem Publikum unter anderem ihren prestigeträchtigsten Bau, ein Sommerhaus im Südburgenland bei dem Dach, Fassade und Terrasse wie aus einem Guss erscheinen.

Von der Wand über den Putz bis zur Photovoltaik
DI Robert Preininger von der Bautechnischen Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg gab einen Überblick über Putzträger, Wärmedämmverbundsysteme und die dafür ausschlaggebenden Normen. Über die Schnittstellen zwischen Putz- und Holzfassade referierte danach Walter Stadlmayr, Vertreter des oberösterreichischen Unternehmens Synthesa. Zum Abschluss gab Dieter Moor, Geschäftsführer von ertex solar, einen interessanten Überblick über gebäudeintegrierte Photovoltaiksysteme, die neben der Stromproduktion auch zur Beschattung, Lichtsteuerung, Wärmedämmung und Fassade dienen.

Wie bei jeder Veranstaltung des Möbel- und Holzbau-Clusters kam auch bei der diesjährigen Holzbautechnik_kompakt das Netzwerken nicht zu kurz. So nutzten die 170 Teilnehmer die Pausen, um die Ausstellungsstände der Sponsoren zu besuchen und ließen anschließend den Abend bei Fachgesprächen am Buffet ausklingen.


ÖFFENTLICHKEITSARBEIT ALS KOMMUNIKATIONS-SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Fotos: MHC

18.11.2016

Am 17. November hat der Möbel- und Holzbau Cluster zur Veranstaltung „Öffentlichkeitsarbeit als Kommunikationsschlüssel zum Erfolg“ ins Druckzentrum der OÖ Nachrichten in Pasching eingeladen. 23 Teilnehmer haben diese Gelegenheit genutzt und sich eine Anleitung geholt was Öffentlichkeitsarbeit ist und wie sie als Kommunikationsschlüssel erfolgreich eingesetzt wird.

Täglich im Postkasten und immer mit Neuigkeiten gefüllt, so kennen viele Leser ihre Zeitung, doch bis zum fertigen Produkt bedarf es vieler Arbeitsschritte. Walter Buchbauer, Geschäftsführer des OÖN Druckzentrums, berichtete interessante Details und Informationen zum Druckzentrum und erklärte den Anwesenden was es noch braucht, um die Zeitung in der Früh druckfrisch lesen zu können. Bei einem Rundgang durch das OÖN-Druckzentrum in Pasching konnte das Zeitungsmachen hautnah erlebt werden.

Zielführend kommunizieren - Image erhöhen - Bekanntheit steigern
OÖN-Chefredakteur-Stellvertreter und Wirtschafts-Ressortleiter Mag. Dietmar Mascher erklärte den Teilnehmern in seinem Kurzvortrag, welche Schritte benötigt werden und worauf zu achten ist, damit die eigenen Leistungen aktiv, kontinuierlich und strategisch in das Blickfeld der Öffentlichkeit gebracht werden. Die 10-Gebote der Öffentlichkeitsarbeit waren ebenso Inhalt des Vortrags wie die Begriffsabgrenzung zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, der richtige Aufbau von Pressemitteilungen, Tipps und Tricks für eine hohe Abdruckrate sowie eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten.

Ein guter Kontakt zu Journalisten und Medien ist das A und O für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Beim abschließenden Ausklang konnten die Teilnehmer den Tipp von Herrn Mascher sofort in die Tat umsetzten und aktiv netzwerken.


22 Unternehmen auf Studienreise zu den Designhotspots der spanischen Metropole

26.10.2016

Barcelona, Stadt der Kunst und Kultur, war von 23. bis 26. Oktober das Ziel der MHC ON-TOUR Studienreise. 22 Unternehmer/innen bekamen interessante Einblicke in die Produktion und Organisation bei ausgewählten Firmen, bei einer Bustour durch Barcelona und der Besichtigung des weltbekannten Fußballstadions Camp Nou sowie dem Barcelona Design Museum. Zudem stand ein Besuch in der Sagrada Familia inklusive einer exklusiven Führung der Sakristei am Programm.

Barcelona ist mit der autonomen Gemeinschaft Katalonien nicht nur die wirtschaftlich stärkste Region Spaniens, sondern auch ein echter Hotspot in den Bereichen Kultur, Architektur und Design. In Barcelona sind Bauwerke aus der gesamten 2.000-jährigen Geschichte zu finden. Barcelonas Bauherren haben Tradition darin, Mut zu beweisen für eine außergewöhnliche Formensprache. Auch viele renommierte Möbelhersteller, Einrichtungshäuser und Designstudios lassen sich vom katalanischen Design inspirieren und haben sich in der Stadt angesiedelt. Der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria organisierte deshalb eine Studienreise mit einem abwechslungsreichen Mix aus Firmenbesichtigung und Kulturprogramm in die spanische Metropole.

 

Dem spanischen Design und Möbelbau auf der Spur

Erste Station war das Designmuseum Barcelona (Museu del Disseny de Barcelona), das Sammlungen des Kunstgewerbemuseums, Keramikmuseums, Textil- und Kleidungsmuseums umfasst sowie eine interessante Ausstellung zum Thema Produkt-Design zeigt.

Beim Besuch des Außenwirtschaftscenter in Barcelona und dem katalanischen Fachverband der Holz- & Möbelbauer hat die Reisegruppe interessante Einblicke in die politische und wirtschaftliche Lage des Landes, vor allem im Bereich der Möbelproduzenten und Tischlereien erhalten.

Mit Mobles 114 stand ein Möbelhersteller auf dem Besichtigungsprogramm, der sich seit seiner Gründung im Jahr 1973 auf den Entwurf zeitgemäßer Möbel spezialisiert. Das von Mobles 114 herausgegebene Mobiliar im zeitgemäßen Design verbindet Tradition mit Moderne. Anhand von fünf Katalogen mit Produkten unterschiedlicher Typologie, die zusammen unter der Marke Mobles 114 ein gemeinsames ästhetisches Konzept bilden, fördert das Unternehmen Kreativität und Design in Innenräumen und in der Architektur.

FRAPONT ist eine Tischlerei mit über 75 Jahren Erfahrung in der Fertigung von Wohnmöbeln und hochwertigem Innenausbau. Frapont verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischem Design. Bei der Firmenpräsentation bekamen die Reiseteilnehmer einen Einblick in die vom Unternehmen abgewickelten großen Projekte im Objektbereich, wie beispielsweise Theater, Auditorien, Museen und Universitäten. Weiters stand eine Führung durch die Produktion auf dem Programm.

Beim Besuch des Showrooms von BD Barcelona Design, einem spanischen Möbelhersteller mit höchstem internationalen Prestige im Design, wurde verdeutlicht was passiert, wenn Design und Kunst aufeinander treffen. Die Produkte im Showroom haben allesamt mehr Nähe zu Kunst als zum Industriedesign. Der Katalog enthält Produkte, die von einigen der bekanntesten Designer weltweit entworfen wurden. Einerseits „moderne“ Designer wie Alfredo Häberli , Jaime Hayon , Konstantin Grcic oder Ross Lovegrove und andererseits „historische“ wie Antoni Gaudí oder Salvador Dalí.

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch des Unternehmens Carpyen S.L., einem Leuchten Hersteller aus Barcelona. Die Marke Carpyen wurde von Anfang an als Pionier in der Erzeugung von Beleuchtungssystemen bezeichnet. Die Produkte von Carpyen zeichnen sich durch gute Qualität, Kreativität, Innovation und Inspiration aus. Zu den Produkten zählen Tischleuchten, Stehleuchten, Hängeleuchten, Wandleuchten, Deckenleuchten und Leuchten für den Außenbereich.

 

Kulturgenuss in Katalonien

Sehr abwechslungsreich war auch das Kulturprogramm. Der Aufenthalt wurde für eine Bus Tour durch Barcelona genützt. Neben der Sagrada Familia, eine von Antoni Gaudí im Stil des Modernismus entworfene Kirche die sich aktuell immer noch im Bau befindet, zählte auch das Fußballstadion Camp Nou, Heimstadion des FC Barcelona und größtes Fußballstadion Europas, zu den Sightseeing Highlights. Bei der Hop-On-Hop-Off Bustour konnten noch weitere Attraktionen wie beispielsweise der Park Güell, das Casa Batlló oder der Hafen von Barcelona besichtigt werden.

Die TeilnehmerInnen der Studienreise machten an den vier Tagen viele interessante Begegnungen und erhielten spannende Einblicke in andere Firmen und Organisationen. Mit vielen neuen Inspirationen und Ideen im Gepäck ging es wieder zurück in die Heimat.


Wenn Bäume fliegen lernen

Fotos: MHC

24.10.2016

Am 24. Oktober 2016 haben 205 Schul- und Kindergartenkinder aus Esternberg ebenso viele Luftballone – behangen mit Baumsamen aus der Region – in die Lüfte geschickt. Mit den „flying.TREES“ soll der Waldreichtum der Region Sauwald-Pramtal mit anderen Regionen geteilt werden. Um die Umwelt nicht zu belasten, sind alle Teile (Ballon, Schnur und Kleber) biologisch abbaubar!

Verantwortlich für die „fliegenden Bäume“ ist die Initiative ARGE s’Hoiz, ein Zusammenschluss engagierter Unternehmer, Waldbesitzer und Personen, die von der LEADER-Region Sauwald- Pramtal, der WKO Schärding und dem Möbel- & Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt wird. Ziel der ARGE s´Hoiz und dieser Aktion ist es, die Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen für Wertschöpfung aus regionalem Holz zu fördern.

 

Die Kinder lernen spielerisch wie Wald und Holz entstehen, wie schnell oder langsam Bäume wachsen und welche Rolle Holz mit seinen verschiedenen Möglichkeiten im täglichen Leben spielt. Insgesamt sind 11 Kindergärten, Volksschulen und Neue Mittelschulen aus der Region beteiligt.


Architektur Design Gespräche: Entwurfskonzepte kreativ - innovativ - anders

Architekt Simon Speiger und Designer Marco Dessi Fotos: MHC

14.10.2016

Am 13. Oktober haben der Möbel- und Holzbau Cluster, die Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH (ITG) und der Holzcluster Salzburg gemeinsam zu den Architektur Design Gesprächen in das Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels geladen, der 40 Teilnehmer gefolgt sind. Kreative, innovative und andersartige Entwurfskonzepte standen im Mittelpunkt.

Wer heute im Bereich Gestaltung erfolgreich sein will, muss nicht nur effizient und reibungslos liefern, sondern auch mit innovativen Ideen aufwarten. Technische Herausforderungen und anspruchsvolle Kundenwünsche unter einen Hut zu bringen, wird ebenso vorausgesetzt. Das breite Feld an Mitbewerbern muss dann noch mit einem möglichst individuellen und kreativen Ansatz ausgestochen werden.

Zum Weiterdenken anregen
Die beiden Vortragenden Arch. DI Simon Speigner (sps architekten zt gmbh) und Designer Marco Dessi (Studio Marco Dessi) regten mit ihren Entwürfen zum Weiterdenken an. Beide stellten jene Objekte und Projekte vor, die für ihre Karrieren wegweisend waren. Designer und Architekt sind sich einig, dass gute Ideen oft auch durch Zufälle inspiriert werden. Sie rieten daher den Teilnehmern die Augen offen zu halten und Entwürfe und Konzepte zu kombinieren. Außerdem sei die Zusammenarbeit mit aufgeschlossenen Handwerksbetrieben meist einfacher als mit der Industrie. Manufakturen und Werkstätten könnten besser auf eine kleine Stückzahl und detailreiche Projekte eingehen.

Bewährte Gemeinschaftsveranstaltung
Das Interesse an den Architektur Design Gesprächen war groß, das Museum Angerlehner der passende Ort dafür. Die Bündelung der Kräfte des Möbel- und Holzbau-Clusters Oberösterreich, der ITG Salzburg und des Holzclusters Salzburg fruchtete erneut. Nach einer angeregten Fragerunde und einer Kunstführung durch das Museum Angerlehner blieb den Teilnehmern noch ausreichend Raum zum Netzwerken. Für 2017 sind wieder jeweils eine Veranstaltung in Oberösterreich und eine in Salzburg geplant.


möbel austria präsentiert sich mit neuer Homepage

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Die möbel austria Website erscheint seit 1. September 2016 in neuem Glanz!

01.09.2016

In den letzten Monaten hat der Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) als Veranstalter der möbel austria an einer neuen und durchdachten Online-Präsentation gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Seit 1. September 2016 ist die neue Website online.

Unter www.moebel-austria.at findet man ab sofort alle Infos rund um das bekannte Fachmessedoppel möbel austria und Küchenwohntrends in neuem Design.

Der Zeitpunkt für die Fertigstellung der neuen Website ist perfekt, denn die Anmeldung zur Messe, die vom 10. bis 12. Mai 2017 im Messezentrum in Salzburg stattfindet, läuft bereits auf Hochtouren. „Sollte die Nachfrage weiterhin so boomen, gehen wir davon aus, dass die Messehalle 10 auf dem Ausstellungsgelände 2017 restlos belegt sein wird“, freut sich Erich Gaffal, Cluster-Manager des MHC. Standvergrößerungen bei langjährigen, bereits verbindlich buchenden Ausstellern und viele interessante Neuzugänge wie TRAPA Böden, HAAPO und Hüsler Nest sorgen für die erwartete Vollauslastung. Erstmals wird auch Hülsta, eine der bekanntesten Herstellermöbelmarken Europas, seine Produktwelt im Ausstellungsbereich der Küchenwohntrends und möbel austria präsentieren. Die Fachbesucher aus Österreich, Süddeutschland sowie den angrenzenden Nachbarländern erwartet wieder eine spannende Mischung aus Top-Ausstellern und -Marken rund um die Themen Kochen, Wohnen und Schlafen.

 

HIER geht's zur neuen möbel austria Website

 

Jetzt noch als möbel austria Aussteller anmelden

Wir laden Sie herzlich ein, die österreichische Möbelleitmesse möbel austria vom 10. bis 12. Mai 2017 als Aussteller zu bereichern! Werden Sie noch heute Aussteller auf der möbel austria und melden Sie sich unter www.moebel-austria.at an oder kontaktieren Sie uns:

Möbel- und Holzbau-Cluster
Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Hafenstraße 47-51
4020 Linz
Telefon +43 (0) 732 79 810 - 5138 
Telefax +43 (0) 732 79 810 - 5130
info@moebel-austria.at
www.moebel-austria.at
www.m-h-c.at

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Möbel Austria und Küchenwohntrends 2017: Branche freut sich auf Salzburg

Fotos: Fischbacher

28.07.2016

Die österreichische Fachmesse Möbel Austria und Küchenwohntrends findet von 10. bis 12. Mai 2017 im Messezentrum in Salzburg (Österreich) statt. Die dritte Veranstaltung dieses Formats rückt verstärkt die Lebensbereiche „Wohnen“ und „Küche“ als Gesamtpräsentation in den Fokus. Konzipiert für Österreich und dessen Nachbarländer lässt das erfolgreiche Messedoppel bereits in der Vorbereitungszeit neue Rekorde erwarten. Die großzügig ausgelegte Frühbucherphase für die Küchenwohntrends 2017 endet jetzt, zum 30. September 2016.

Die moderne Messehalle 10 auf dem Ausstellungsgelände Salzburgs, Österreichs Fachmessestandort Nummer eins, wird 2017 restlos belegt werden: Standvergrößerungen bei langjährigen, bereits verbindlich buchenden Ausstellern sorgen ebenso wie viele interessante Neuzugänge für die erwartete Vollauslastung. Auch wenn derzeit nur wenige Namen ‚verraten‘ werden dürfen: Häfele, Nieburg, Lang & Martini, Ritterwerk und Stengel Küchen gehören ebenso wie Global Player Whirlpool zu den „Neuen“ auf der Küchenwohntrends. Zudem wartet das 2017 stärker gewichtete Ausstellersegment „Wohnen“ mit attraktiven Zugängen auf – insbesondere im Bereich „Polster“.

Die anstehende Möbel Austria und Küchenwohntrends wird die beiden Vorveranstaltungen 2013 und 2015 also mit Sicherheit toppen; das Messedoppel ist etabliert und hat seinen Platz in der Präsentationslandschaft für Wohnen, Kochen, Leben und Einrichten erobert. Vom 10. bis 12. Mai 2017 werden bekannte Namen – Aussteller wie Marken – aus den Bereichen Küchenmöbel, Wohn-, Ess-, Polster- Schlaf- und Garderoben-Möbel, Spülen, Tische und Stühle, Arbeitsplatten, Armaturen, Dunstabzüge, Innenausbau, Bodenbeläge, Dienstleistungen, Software und IT, Elektrogeräte, Lichtsysteme, Accessoires und Zubehör die Messe wieder als Kommunikations- und Order-Plattform nutzen.

Die Möbel Austria und Küchenwohntrends wird erneut unzählige Fachbesucher aus Österreich, Süddeutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Norditalien und der Schweiz anziehen – vom mittelständischen Betrieb bis zur Großfläche, Architekten und Innenarchitekten, Kontrakt-Partner und Projektanten sowie Schreiner bzw. Tischler und Vertreter der Industrie. Darüber hinaus wird es für alle Messeteilnehmer ein interessantes tägliches Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Expertenrunden und Gesprächskreisen geben. Typisch für Möbel Austria und Küchenwohntrends bleibt auch im nächsten Jahr der Blick „über den Tellerrand“. Auf Trends – wie das Verschmelzen bisher getrennter Lebensbereiche, auf Neuheiten und Innovationen, auf die sich rasant ändernde Dienstleister-Landschaft und auf die Digitalisierung der Möbelwelt.

Freier Eintritt für Fachbesucher und kostenloses Catering erzielen zusätzliche „Likes“ für das Messedoppel. Herauszuheben sind die perfekte Infrastruktur, die Direktanbindung an die österreichische Autobahn A1 und die vignettenfreie Anfahrtsmöglichkeit von Deutschland über Bundesstraßen. Kleinigkeiten, die ebenfalls über die Attraktivität der und Möbel Austria Küchenwohntrends sowie über den Geschäftserfolg für Aussteller und Besucher 2017 erneut bestimmen werden.

www.moebel-austria.at

www.kuechenwohntrends.at


Regionale Wertschöpfung trifft Regionale Holzwirtschaft im Sauwald-Pramtal

Mädchen umarmt Baum
Foto: Fotolia/Coldwaterman
Veranstaltung Holzgespräche
1. Sauwald-Pramtal Holzgespräche Foto: Foto: Leaderregion Sauwald-Pramtal
Veranstaltung Holzgespräche
1. Sauwald-Pramtal Holzgespräche Foto: Foto: Leaderregion Sauwald-Pramtal

27.06.2016

Der Möbel- & Holzbau-Cluster begleitet gemeinsam mit der Leaderregion Sauwald-Pramtal, der WKO Schärding, proHolz und dem Waldbesitzerverband das Projekt unter dem Arbeitstitel „Bewusstseinsbildung Regionale Holzwirtschaft“. Ziel der Kooperation ist, das Bewusstsein für eine regionale Holzwirtschaft, regionale Produktionskreisläufe und eine gesteigerte regionale Wertschöpfung zu stärken.

Rund um die Kerngruppe der Initiatoren erarbeiten bereits 20 Unterstützer in unterschiedlichen Themengruppen die verschiedenen Aspekte dieses zukunftsträchtigen Themas.

Regionalität, Qualität und Kooperation sind die tragenden Säulen dieses Projektes. Durch ein regional verankertes Kernteam wurden bereits neben den 1. Sauwald-Pramtal Holzgesprächen weitere Workshops zum Thema regionale Wertschöpfung mit Holz abgehalten.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit wesentlicher Unterstützung durch den MHC von dem man in Zukunft sicher noch einiges hören und sehen wird! Nähere Informationen zu diesem Projekt oder maßgeschneiderte Projektentwicklungs-Lösungen für Ihre Ideen erhalten Sie bei Gabriel Gruber unter 0664 / 84 81 275 oder gabriel.gruber@biz-up.at.


Das „Haus im Grünen“ in Arbing ist Oberösterreichs schönstes Holzhaus

Überreichung des Hotelgutscheins
Innungsmeister Hable (l.) und Innungsgeschäftsführer Markus Hofer (r.) überreichten den Hauptpreis an die glückliche Gewinnerin. Foto: © Mozart
Das Haus im Grünen
Gewinnerobjekt des Publikumspreises Foto: Buchner GmbH

23.06.2016

51.000 Oberösterreicher haben im Internet abgestimmt, daraus wurden nunmehr 11 Gewinner gezogen

Ím Rahmen des OÖ Holzbaupreises 2016 wurde das beliebteste Holzwohnhaus des Landes gewählt. Per Internet konnte man seine Stimme abgeben. „Mehr als 51.000 Wertungen wurden abgegeben. Das unterstreicht das gewaltige Interesse der Oberösterreicher an Holzbauten“, freut sich Holzbauinnungsmeister Richard Hable.

Gewinner ist das „Haus im Grünen“ in Arbing (Bauherr: Familie Gabriele und Harald Steinkellner, Planung: transformatorGESCHICHTEN Ager Obergottsberger Architektur GmbH, Holzbau: Buchner GmbH.). Das Haus zeichnet sich durch die optimale Nutzung des Baugeländes aus. Durch die leichte Hanglage konnte sowohl ein ebenerdiger Zugang zu den Büros und Arbeitsräumen im Untergeschoß als auch ein stufenloser Ausgang in den Garten vom Wohnbereich im Obergeschoß hergestellt werden. Sichtbares Holz ist das dominierende Gestaltungselement. Die Außenfassade des Wohngeschoßes mit horizontalen Lärchenbrettern unterstreicht den lang gestreckten Baukörper. Alle Vorzüge des modernen Holzbaus wurden bei diesem Objekt optimal genutzt.

Aber nicht nur das „Haus im Grünen“ ist ein Sieger. Aus den Teilnehmern am Internet-Voting wurden 10-mal zwei Eintrittskarten für den Höhenrausch 2016 verlost. Der Hauptpreis, ein Wellness-Wochenende im Natur- und Vitalhotel INNs Holz, ging an Monika Mayer aus Steinhaus.


Messe-Doppel baut Erfolgskurs aus

Logo möbelaustria

20.06.2016

Österreichs Landesfachmesse Küchenwohntrends und Möbel Austria geht mit erneutem Wachstum in die dritte Runde

 

Nach zwei hervorragend angenommenen Veranstaltungen lässt sich für das kommende Jahr bereits prognostizieren: Das Fachmessedoppel Küchenwohntrends 2017 und Möbel Austria bleibt auf Erfolgskurs und wächst erneut. Der nächste Termin 10. bis 12. Mai 2017 ist branchenweit gesetzt – namhafte Innovationstreiber und viele Top-Marken der Möbel- und Küchenmöbelbranche werden im modernen Salzburger Messezentrum Flagge zeigen und auch damit die Bedeutung und Akzeptanz der Veranstaltung im Markt unterstreichen.

Als ideale gewinnbringende Kommunikations- und Order-Plattform sprechen die Küchenwohntrends und Möbel Austria 2017 vor allem Aussteller und Marken aus den Bereichen Küchenmöbel, Wohn-, Ess-, Polster- Schlaf- und Garderoben-Möbel, Spülen, Tische und Stühle, Arbeitsplatten, Armaturen, Dunstabzüge, Innenausbau, Bodenbeläge, Dienstleistungen, Software und IT, Elektrogeräte, Lichtsysteme, Accessoires und Zubehör, Konsumgüter rund um Küche und Wohnen sowie nicht zuletzt Einkaufsverbände und Verbundgruppen an.

„Wir sind mit dem Ergebnis der Messe äußerst zufrieden. …, die Messe kann sich mit anderen europäischen Formaten messen und hat sich auf dem österreichischen Markt perfekt etabliert. Es war wichtig und richtig, dass wir dort waren“ hebt Georg Rieger von DAN Küchen besonders hervor.

 

Küchenwohntrends und Möbel Austria sind ein Magnet für Fachbesucher aus Österreich, Süddeutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Norditalien und der Schweiz. Vom mittelständischen Betrieb bis zur Großfläche, Architekten und Innenarchitekten, Contract Partner und Projektanten sowie Schreiner bzw. Tischler und Vertreter der Industrie: Möbelfachleute und Küchenexperten treffen als Messe-Besucher auf vollendet inszenierte Präsentationen, auf beeindruckende Produkte, Systemlösungen und Dienstleistungen.

 

Mag. Anna Kapsamer-Fellner, Geschäftsführerin von JOKA, fasst als Aussteller die Möbel Austria wie folgt zusammen: „Die Möbel Austria ist für uns eine optimale Möglichkeit, Produktneuheiten einem großen Fachhändler-Publikum vorzustellen, Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Es ist ein schönes und positives Zeichen, dass bei dieser Messe ein gemeinsames Auftreten von österreichischen Herstellern zu Stande kommt. Durch die Kooperation der Möbel Austria mit der Küchenwohntrends können außerdem sowohl für Besucher als auch für Aussteller wesentliche Synergien genutzt werden.“

 

Die gemeinsame Messe Küchenwohntrends und Möbel Austria ist eine Business-Plattform für Neuheiten und Highlights, für Kommunikation und Netzwerken. Eine angenehme Atmosphäre macht den besonderen Charme dieser Fachveranstaltung aus. Freier Eintritt für Fachbesucher und kostenloses Catering sind weitere Pluspunkte, die intensive Geschäftskontakte fördern und erleichtern. Nicht zuletzt die perfekte Infrastruktur, eine Direktanbindung an die österreichische Autobahn A1 und eine vignettenfreie Anfahrtsmöglichkeit von Deutschland aus (Bundesstraße) sowie die Ausstellungsphilosophie „Alles unter einem Dach“ – also in einer Halle – machen das Messegelände in Salzburg zu Österreichs Fachmessestandort Nummer 1.

 

„Basis für den Erfolg der Küchenwohntrends und Möbel Austria sind das professionelle Messekonzept und die reibungslose Umsetzung. […] Wenn die Dynamik weiter so anhält, wird auch 2017 ein Erfolgsjahr für das Messedoppel!“ so Christian Wimmer von Garant – Service & More.

 

Das erfolgreiche Konzept der beiden Vorveranstaltungen wurde für 2017 nochmals optimiert, was sich in vermehrten Buchungsanfragen, in Standvergrößerungen, einem noch breiteren Präsentationsspektrum und insbesondere im Wachstum des Segments Wohnen niederschlägt. Es werden hochinteressante Neuerungen und beeindruckende Ideen umgesetzt. Die Frühbucherphase, die erwartungsgemäß intensiv angenommen wird, endet zum 30. September.

 

Die Messedauer bleibt bei insgesamt drei Tagen, was den Wünschen sowohl von Aussteller- als auch von Besucherseite entspricht. Wie in der Vergangenheit haben die Veranstalter täglich zwischen 9 und 18 Uhr ein interessantes Rahmenprogramm mit informativen Podiumsevents vorbereitet. Dazu gehören Fachvorträge, Expertenrunden und Gesprächskreise sowie intensives Netzwerken rund um Neuheiten, Trends und mit Blick über den ‚berühmten‘ Tellerrand.

 

Michael Mehnert von BSH Hausgeräte bestätigt: „Durch einen gemeinsamen Cateringbereich wurde die Kommunikation unter den Fachbesuchern gefördert, ebenso wie durch die Podiumsdiskussionen. Ihre Aufgabe als Networking-Messe hat die Küchenwohntrends damit stringent erfüllt.“

 

www.moebel-austria.at


Erfolgreiche Architektur Design Gespräche in Salzburg

19.05.2016

Heute werden die Ergebnisse von Architekten und Planern mit denen der Designstars aus dem Architekturjournal verglichen. Das stellt neue Anforderungen an Gestalter. Sie müssen nicht nur mit

unterschiedlichsten Kundenwünschen umgehen und für technische Problemstellungen rasch Lösungen finden. Die Auftraggeber erwarten auch Projektentwürfe mit einem unverwechselbaren,

visuellen Erscheinungsbild. Es scheint als würde Erfolg für Architekten, Designer und Planer

im 21. Jahrhundert bedeuten zu allererst: kreativ, innovativ und anders zu sein.

Die vortragenden Architekten Philipp Buxbaum und Christian Kircher berichteten davon wie sie an das Projekt „Panzerhalle“ Maxglan herangingen. Von den Gestaltungsaufgaben, was das Besondere an Ihren Entwürfen war, wie Sie mit dem Auftraggeber kommunizierten und vor allem die Handwerker für Ihr Projekt mitbegeistern konnten. Besonders geschätzt haben die beiden Referenten vom Büro smartvoll architekten ZT KG, dass der Auftraggeber offen und mutig war und allen Akteuren, auch den Handwerkern, großes Vertrauen entgegenbrachte.  www.smartvoll.at

 

Stuart A. Veech, CEO & CD Veech X Veech Design GmbH, zeigte im Anschluss spannende Rauminszenierungen, insbesondere TV Studios aber auch Beispiele einer innovativen Gestaltung eines Türgriffes. www.veechxveech.com

 

Beim abschließenden Netzwerken haben sich die Teilnehmer noch anregend über Architektur und Design ausgetauscht. Das Interesse an den Architektur Design Gesprächen war groß, die Panzerhalle in Maxglan war ein spannender Ort. Durch die gelungene Zusammenarbeit des Möbel-und Holzbau-Cluster, der ITG Salzburg und des Holzcluster Salzburg konnte die Veranstaltung breit aufgestellt werden. Für 2017 im Frühjahr ist eine weitere, gemeinsame Veranstaltung in Salzburg geplant und noch in diesem Herbst steht eine Veranstaltung in Oberösterreich auf der Agenda.


Ausgezeichneter Holzbau in Oberösterreich

Gruppenaufnahme
Insgesamt wurden 7 Objekte ausgezeichnet. Die Glücklichen Gewinner durften sich über eine Urkunde und Trophäe freuen.
Aufnahme vom vollen Veranstaltungssaal.
Rund 310 Besucher kamen zur Verleihung und besuchten die Ausstellung der insgesamt 126 eingereichten Objekte.
Aufnahme von Gruppe. 6 Personen zu sehen.
Die Organisatoren mit den Unterstützern des OÖ Holzbaupreises 2016. v.l.n.r.: Ferdinand Reisecker (Obmann Fachgruppe Holzindustrie der WKO OÖ), Georg Adam Starhemberg (Obmann proHolz OÖ), Ing. NR Abg. Bgm. Manfred Hofinger i.V. LR Max Hiegelsberger (Gemeinde- und Agrarressort), LH-Stv. LR Dr. Manfred Haimbuchner (Wohnbauressort), LR Dr. Mag. Michael Strugl (Wirtschaftsressort), LR Rudi Anschober (Umweltressort), Erich Gaffal (Möbel- und Holzbau-Cluster) und Landesinnungsmeister Ing. Richard Hable (Innung Holzbau OÖ)
Aufnahme von 5 Personen. Gruppenfoto.
Das Organisationsteam mit dem Juryvorsitzenden Roland Gnaiger. v.l.n.r.: Landesinnungsmeister Ing. Richard Hable (Innung Holzbau OÖ), Ferdinand Reisecker (Obmann Fachgruppe Holzindustrie der WKO OÖ), Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger (Kunstuniversität Linz), Erich Gaffal (Möbel- und Holzbau-Cluster) und Georg Adam Starhemberg (Obmann proHolz OÖ)

13.05.2016

Unter 126 Einreichungen kürte der oö. Holzbaupreis die herausragendsten Leistungen heimischer Architekten und Holzbauer

 

Oberösterreichische Holzbaukompetenz vom Feinsten bot die Gala des diesjährigen Holzbaupreises, die Donnerstagabend im OÖ Kulturquartier über die Bühne ging. Zum siebten Mal wurden am 12. Mai in Anwesenheit von rund 310 Gästen aus Politik, Holzbau-, Architektur- und Wirtschaftsszene die besten Holzbauleistungen in fünf Kategorien ausgezeichnet. Der Jury fiel die Auswahl bei 126 architektonisch und konstruktiv erstklassigen Objekten schwer. Daher wurden zusätzlich zwei Sonderpreise für studentisches Holzbau-Engagement und für effizienten Holzbau verliehen. Auch der via Online-Voting ermittelte Sieger des Publikumspreises für private Wohnbauten fand viel Beachtung. Informationen unter www.holzbaupreis-ooe.at

Eine rasante Erfolgsgeschichte erlebte der Holzbau in Oberösterreich in den vergangenen Jahren. Der Werkstoff Holz wird in seiner enormen Vielfalt einem immer breiteren Anwender- und Kundenkreis bewusst. Dementsprechend vielfältig waren die diesjährigen Einreichungen. Vom klassischen Ein- und Mehrfamilienhaus zum Schulgebäude in Hybridbauweise, vom Kindergarten zur modernen Messehalle, vom Holzlager zum Musikpavillon, vom Beach-Club bis zur Crossrail Station – die Palette ist breit und faszinierend.

 

Holzbaukompetenz vor dem Vorhang

Mit dem Preis werden alle zwei Jahre neue Innovationen im Holzbau aufgezeigt und besondere Leistungen des Holzbaus prämiert. Dahinter steht die hervorragende und innovative Arbeit zahlreicher Holzbaubetriebe und Planer. Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der Wirtschaft in Oberösterreich – sie gilt es, in besonderem Maße zu unterstützen“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl.

 

„Der OÖ Holzbaupreis erfüllt viele wichtige Funktionen“, fügt Umweltlandesrat Rudolf Anschober hinzu. „Er stellt die Naturressource Holz als zukunftsträchtiges Baumaterial in den Mittelpunkt, streicht die wertvollen technischen Eigenschaften hervor, zeigt die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in der modernen Holzbauarchitektur und ist Dokument für wirtschaftlich erfolgreichen Klimaschutz. Einer der ältesten Baustoffe der Welt wird heute – dank des Umdenkens in Richtung Ressourcenschonung – neu entdeckt. Die heurigen Preisträger/innen zeigen mit ihren Projekten, wie modern und dabei ökologisch wertvoll Holzbau heute ist.“

 

Holz als Baustoff hat durchaus seine Berechtigung und mittlerweile auch seinen Stammplatz in der heimischen Bauszene. Die Möglichkeiten, die der Holzbau bietet und mit sich bringt, hat das Land Oberösterreich erkannt, weshalb im Jahr 2013 eine Gesetzesnovelle in Kraft getreten ist, die es nunmehr erlaubt, dass in Oberösterreich auch vier- und mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise errichtet werden können. „Wenngleich schon einige sehr schöne Holzbauprojekte verwirklicht wurden, ist gerade im städtischen Bereich der Holzbauanteil noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium“, merkt Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner an.

 

Als Motor vieler Kooperationen zwischen Bauherren, Architekten, Planern und den Betrieben sieht Agrar- und Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger den oberösterreichischen Holzbaupreis. „Für die Holzbaubetriebe, deren Zulieferer, die Architekten, aber auch für den ländlichen Raum bietet sich ein großes wirtschaftliches Potenzial. Kunden und Wirtschaft, zu der auch der Bereich Forst zählt, können sich also gegenseitig stärken. Der oberösterreichische Holzbaupreis trägt zu dieser Bewusstseinsbildung wesentlich bei.“

 

Veranstalter und Jury

Unterstützung fand der Oberösterreichische Holzbaupreis durch das Land OÖ mit Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger sowie Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner, die gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie der WKOÖ den Preis ausgeschrieben haben.

 

Als Juroren fungierten beim diesjährigen Holzbaupreis die Architekten Univ. Prof. Mag Roland Gnaiger (Vorsitz) und Architekt DI Thomas Lechner aus Salzburg, DIin Sylvia Polleres von der Holzforschung Austria (Wien) und DI Oskar Beer, Landesinnungsmeister Holzbau Steiermark.

 

Der 7. oberösterreichische Holzbaupreis auf einen Blick

Unter www.holzbaupreis-ooe.atstehen eine Fotogalerie von der Verleihungsgala und Wissenswertes zum Holzbaupreis zur Verfügung.

 

Die Fotos von der Verleihungsfeier finden Sie unter www.eventfoto.at

Außenaufnahme eines Gebäudes
Kategorie Wohnbauten Wohnhaus a_m
Außenaufnahme eines Gebäudes
Kategorie Öffentliche Bauten Kindergarten V Marchtrenk
Außenaufnahme eines Gebäudes
Kategorie gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten HTBLA Hallstatt Bauteil Werkstatt W3
Außenaufnahme eines Gebäudes
Kategorie Umbauten, Zubauten und Sanierungen Hof O.
Außenaufnahme eines Gebäudes
Sonderkategorie Bauten außer Landes Neubau Restaurant Strandbad Wallhausen
Außenaufnahme eines Gebäudes
Sonderkategorie effizienter Holzbau ***** Q-Hotel
Außenaufnahme eines Gebäudes
Sonderkategorie studentisches Holzbau-Engagement Healthcare-Centre Mondikolok
Außenaufnahme eines Gebäudes
Publikumspreis Das Haus im Grünen

OÖ Holzbaupreis 2016 – Mitvoten und Wellness-Wochenende für 2 Personen gewinnen

Haus frontal aufgenommen, Teich im Vordergrund
Publikumspreis 2014 Haus am Teich (Fotoquelle: resch engineering)
Logo OÖ Holzbaupreis 2016, Schriftzug mit Bildlogo H

15.02.2016

Knapp 130 Holzbauprojekte stellen sich beim diesjährigen oö. Holzbaupreis dem Votum der Fachjury. Parallel dazu organisieren die Veranstalter in Kooperation mit den OÖ Nachrichten wieder die Wahl des Publikumspreises. Unter www.nachrichten.at/holzbaupreis kann jeder sein Traumhaus aus allen eingereichten Projekten der Kategorie Wohnbau auswählen. Als Hauptpreis winkt ein Wellness-Wochenende im 4-Stern-Hotel INN’s Holz!

Das Voting ist von 15. Februar bis 17. April auf www.nachrichten.at/holzbaupreis offen. Die TeilnehmerInnen bewerten ihre Favoriten unter allen Häusern mit der Vergabe von ein bis fünf Sternen.

>> Hier geht's zum Voting!

 

Meisterliche Holzbauwerke gesucht

Der Oberösterreichische Holzbaupreis holt alle zwei Jahre herausragende Leistungen heimischer Architekten und Holzbauunternehmen vor den Vorhang. Gefragt sind Projekte in den vier Kategorien Wohnbau, gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten, öffentliche Bauten sowie Umbauten, Zubauten und Sanierungen. Zudem gibt es eine Sonderkategorie für Projekte außerhalb Oberösterreichs.

 

Die Facts zum OÖ. Holzbaupreis 2016:

  • Holz- und Holzmischbauten konnten in den folgenden Kategorien eingereicht werden:
    • Wohnbau (ein- und mehrgeschossig)
    • Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten
    • Öffentliche Bauten
    • Umbauten, Zubauten und Sanierungen
    • Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von Oberösterreich und Österreich
  • Einreichberechtigte: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe
  • Veranstalter: Land Oberösterreich vertreten durch Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, der Initiative proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ.
  • Jury:
    • Vorsitz: Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Kunstuniversität Linz
    • Arch. DI Thomas Lechner, LP architektur ZT GmbH
    • Landesinnungsmeister DI Oskar Beer, Landesinnung Holzbau Steiermark
    • DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria
  • Preisverleihung: Donnerstag 12. Mai 2016, ab 18 Uhr, Ursulinensaal, Landeskulturquartier Linz

MHC ERFOLGSPROJEKT: Heavy Metal Feeling

Projektteam
v.l.n.r.: Bernhard Löffler, Christina Zwittag, Daniela Köppl, Simon Eitzlmayr
Produktfoto Dreyhax
Produktfoto Dreyhax
Quelle: Daniela Köppl

25.01.2016

Vier Partner-Unternehmen des Möbel- und Holzbau Clusters haben sich in einem Kooperationsprojekt mit der Entwicklung von

Möbel aus Rohstahl mit veredelter Oberfläche in Kombination mit Holzapplikationen beschäftigt. Ziel bei diesem Projekt war

das Nutzbarmachen des Ausgangsmateriales Rohstahl für eine konsumentenfreundliche und auch wirtschaftlich relevante Verwendung im Möbelbereich.

Oberstes Ziel bei diesem Projekt war die Entwicklung von Möbel aus Rohstahl mit veredelter Oberfläche in Kombination mit Holzapplikationen. Weiteres Ziel war das Nutzbarmachen des Ausgangsmateriales Rohstahl für eine konsumentenfreundliche und auch wirtschaftlich relevante Verwendung im Möbelbereich und einhergehend damit die entsprechende Positionierung als Vorreiter.

Ergebnis aus diesem Projekt ist nach Ablauf der Projektlaufzeit von knapp 2 Jahren das erste Produkt „Dreyhax“ aus der Möbelserie „Leydthammel“. Der „Dreyhax“ ist ein großzügiger Ess- und Konferenztisch der Platz für zirka 6 Personen bietet. Das dargestellte Produkt wurde aus massiver Risseiche, transparent vergossen, gebürstet, natur geölt und von Meisterhand verarbeitet. Andere Größen und Holzarten sind auf Anfrage erhältlich. Auf Wunsch kann die Oberfläche auch lackiert, oder weiß geölt werden. Das Rissholz kann Schwarz, Weiß oder farbig gegossen werden!

Das Besondere am „Dreyhax“ ist der verwendete Material-Mix. Der Rohstahl wurde mit der neuen Beschichtungstechnologie der Firma M-Tron, WONGADA natur, optimiert. Diese Technologie schützt auf natürlichem Weg den Rohstahl vor Rost und Kratzern, dabei bewahrt es die natürliche Haptik und Optik des Stahls ohne notwendige Nachpflege.

 

„Eine gut eingearbeitete Kleinserie bringt über lange Zeit immer wieder kehrende Umsätze ohne die Ressourcen zu belasten. Durch die Nutzung der Vertriebswege der übrigen Projektpartner erhöht sich die Chance auf erfolgreiche Absatzzahlen.“
Simon Eitzlmayr | Tischlerei Eitzlmayr

 

„4 Menschen treffen sich an einem runden Tisch und verbinden mit Freude ihre Profession und ihre Leidenschaft. Ein Leydthammel war geboren. Jetzt zieht er hinaus in die freie Wildbahn.“ Daniela Köppl | Dipl. Wirtschafts.Ing. (FH) Daniela Köppl

FACTS

 

ProjekttitelHeavy Metal Feeling
ProjektlaufzeitNovember 2012 - Oktober 2014
ProjektleitungStephan Hölzl, MHC
Projektteam

Atelier für Gestaltung Eitzlmayr eU (Bad Wimsbach)

M-TRON GmbH (Bad Leonfelden)

Zwittag Produktdesign eU (Steyr)

Dipl. Wirtschafts.Ing. (FH) Daniela Köppl (Linz)

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MHC ERFOLGSPROJEKT: Aufmöbler - Kreativ(Design

Projektgruppe Aufmöbler
Quelle: Aufmöbler
Messe-Gemeinschaftsstand Aufmöbler
Quelle: Aufmöbler

22.01.2016

Die Tischlerkooperation „Die Aufmöbler“ arbeitet seit 1997 erfolgreich zusammen. Innerhalb der Kooperation ergeben sich

hohe Synergiepotenziale wie gemeinsames Marketing, gemeinsame Messeauftritte, gemeinsame Weiterbildung und auch Maschinen- und Mitarbeiteraustausch.

Darauf aufbauend standen die praktische Umsetzung im Betrieb sowie das gegenseitige Weiterbilden im Mittelpunkt dieses Projektes. Erarbeitet und aufgezeigt werden sollten vor allem neue Hilfsmittel für eine moderne und effektive Kundenansprache, aber auch die Möglichkeit von neuen Dienstleistungen, die der „Kunde von Morgen“ erwartet und die ein Abheben von der Masse der Tischler ermöglicht.

Für jeden Projektpartner sollten sich durch die Erkenntnisse aus diesem Projekt neue Perspektiven eröffnen, die ideal in seine vorhandenen Strukturen passen und die seine Stärken effektiv hervorheben.

Grundkonzept bei diesem Projekt war, das einzeln erworbene Wissen allen Beteiligten zugute kommen zu lassen, was auch konsequent umgesetzt wurde.

Die Erkenntnisse und Ergebnisse aus diesem Projekt wurden sehr zielgerichtet auf den Fokus neue Kundenansprache und neue Märkte gelegt. Wie viele Studien und Berichte über die Marktentwicklungen aufzeigen, wurde damit genau der Schritt in die richtige Richtung gesetzt, um die Gruppe zu stärken und auch die einzelnen Kooperationsmitglieder markttechnisch abzusichern. Direkte Auswirkungen auf die Unternehmen werden erst im Laufe der Zeit und bei konsequenter Umsetzung der erlernten Fähigkeiten spürbar werden.

Für den MHC ist die Kooperation der Aufmöbler Vorzeigebeispiel für andere Betriebe aus der Region, da nach Ansicht des Clusters zukünftig nur Kooperationsgruppen überlebensfähig bleiben werden. Die Aufmöbler stellen somit eine Vorreiterrolle hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Tischlerhandwerkes in Oberösterreich bzw. auch Österreich dar.

 

„Für unseren Betrieb hat es durch das Projekt einen gewaltigen Fortschitt im Bereich Projektpräsentationen gegeben. Wir konnten dadurch sogar einen zustätzlichen Arbeitsplatz schaffen. Die speziellen Schulungsmaßnahmen für Farbe, Licht und Akustik wurden sehr schnell integriert und es ist beachtlich, wie gut sie vom Endkunden angenommen werden.“
Klaus Pühringer | Pühringer GesmbH & CO KG

„Die Aufmöbler sind ein Vorzeigebeispiel für andere Betriebe aus der Region, da nach Ansicht des MHC künftig nur Kooperationsgruppen überlebensfähig bleiben werden. Die Aufmöbler stellen somit eine Vorreiterrolle hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Tischlerhandwerkes in OÖ dar.“
Wolfgang Mahringer | MHC

FACTS:

ProjekttitelAufmöbler - Kreativ(Design
ProjektlaufzeitJänner 2005 - Dezember 2006
ProjektleitungWolfgang Mahringer, MHC
Projektpartner

Pühringer GesmbH & Co KG (Reichenthal)

Massivholztischlerei Klaner (Gutau)

Möbelwerkstatt Alois Füchsl (Putzleinsdorf)

Mühlviertler Holzwerkstatt Manfred Rehberger (St. Peter am Wimberg)

Tischlerei Erich Brandstetter (Neumarkt)

Einrichtungsteam Katzmaier (Reichenthal)

Tischlerei Wolfgang Katteneder (Rechberg)

 

 

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MHC ERFOLGSPROJEKT Concreto Möbelkollektion aus Beton

Projektteam Concreto mit LR Siegl
Quelle: Land Oberösterreich
Schreibtisch-Detail
Quelle: Projektteam Concreto
Concreto Couchtisch
Quelle: Projektteam Concreto
Concreto Schreibtisch
Quelle: Projektteam Concreto
Concreto Wandfeuer
Quelle: Projektteam Concreto

22.01.2016

Endlich wieder eine Innovation im Möbelbau – mit einem Material, das wie kein anderes die moderne Architektur geprägt hat. Ein

einzigartiger Baustoff, der sich nahezu grenzenlos formen und gestalten lässt.

Endlich wieder eine Innovation im Möbelbau – mit einem Material, das wie kein anderes die moderne Architektur geprägt hat. Ein einzigartiger Baustoff, der sich nahezu grenzenlos formen und gestalten lässt. Das unverwüstliche Kulturgut Beton, das dank innovativer Bearbeitungsverfahren nun neue ästhetische Perspektiven im Wohnraum eröffnet. Durch jahrelanges Forschen und Experimentieren entwickelte das Concreto Team die Technik, die den Baustoff Beton salonfähig macht. Gleich mit ihrer ersten Kollektion schaffte das Concreto Team den Sprung in die Oberliga der Innenarchitektur. Concreto Stücke wie Couchtisch, Feuertisch, Regal und Sideboard oder die beiden Wandfeuer- Varianten sind bereits jetzt Legende.

 

Obwohl die Concreto Objekte viel Masse besitzen, wirken sie keineswegs schwer. Ihre klare Formensprache und kühne Flächigkeit verleihen den Möbeln eine fast unglaubliche Eleganz. Ermöglicht wird diese Vereinigung von Stabilität und Dynamik durch ein spezielles hochpräzises Gussvefahren und erweiterte Materialeigenschaften. Je nach Einsatzzweck und erwünschter Wirkung werden vier unterschiedliche Betonmischungen eingesetzt. Durch die spezifische Oberflächenstruktur und die enthaltenen Mineralbestandteile ergeben sich bestimmte Grundfärbungen und Eigenschaften. Der sandfarbene Sabbia wird für Regale oder Wasserbecken verwendet. Für helle Gestaltungen bis fast ins Weiß ist Nebbia die richtige Mischung, während der hellgraue Ombra Würde und Kraft ausstrahlt. Für Tisch- und Wandfeuerstellen sowie diverse Möbel wird die hitzefeste Mischung Fuoco verwendet, die in verschiedenen Grundtönungen hergestellt werden kann.

 

„Aufgrund der ständig steigenden Nachfrage sind wir mit der Auslastung sehr zufrieden. Für die Zukunft erwarten wir uns weiterhin vielversprechende Aufträge. Der Zeit- und Kostenaufwand wurde von uns unterschätzt. Durch unsere Messeaktivitäten und innovativen Produkte sind wir oft in den Medien vertreten.“
Bernhard Ebner | Concreto

„Innovationsgeist in Kombination mit dem Mut, traditionelle Wege zu verlassen und mit neuen Materialien zu experimentieren, haben den Grundstein für dieses Projekt gelegt. Die Kooperationsgruppe Concreto hat es geschafft, in der Nische sowohl national als auch international erfolgreich zu sein.“
Wolfgang Mahringer | MHC

 

FACTS

 

ProjekttitelConcreto - Möbelkollektion aus Beton
ProjektlaufzeitOktober 2004 - März 2006
ProjektleitungWolfgang Mahringer, MHC
Projektgruppe

Tischlerei Bernhard Ebner (Haslach)

Mandl & Bauer OEG (Haslach)

Metalltechnik Großhaupt (Rohrbach/Berg)

 

 

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MHC ERFOLGSPROJEKT: ViOPro

Projekt-Workshop
Quelle: MHC
Prozesslandkarte Fa. Moser
Quelle: MHC

20.01.2016

Beim Clusterkooperations-Projekt „ViOPro Visualisierung und Optimierung von Prozessen aufstrebender Möbelhersteller“

wird nachhaltiges Prozessmanagement als integraler Managementansatz bei den beteiligten Betrieben eingeführt und weiter

entwickelt.

In einem ersten Schritt werden Führungskräfte und Mitarbeiter durch das Logistikum der FH Steyr in Theorie und Methoden des Prozessmanagements geschult. Basierend darauf können Verbesserungspotenziale im eigenen Unternehmen ausgearbeitet werden. In Begleitung der Unternehmensberatung Markschläger ist es letztendlich das Ziel konkrete Maßnahmen gemeinsam mit den Mitarbeitern umzusetzen, um Strukturen, Abläufe und Schnittstellen zu optimieren und zu standardisieren.

Die Schulungen der eigenen Belegschaft, die umfassende Dokumentation (Prozess-Handbuch) und die gegenwärtigen Visualisierungen ermöglichen den langfristigen Projekt- und somit Unternehmenserfolg.

 

 

 „Durch die Zusammenarbeit mit der FH Steyr sind wir in der Theorie sehr gut in das Thema Prozessmanagement eingeführt worden. Durch mehrere Praxisbeispiele lernten wir den Umgang mit verschiedensten Herangehensweisen. Vor uns steht nun der lange Weg zur Umsetzung bei uns in der Firma. Die Themen und der Inhalt sind jedoch fixiert und somit auch realisierbar.“Franz Moser | Tischlerei Moser GmbH

FACTS:

ProjekttitelViOPro - Visualisierung und Optimierung von Prozessen aufstrebender Möbelhersteller
Projektlaufzeit24 Monate, Mai 2014 bis April 2016
ProjektleitungRobert Stanek, MHC
Projektpartner

Pecherstrofer GmbH (Eferding)

Feichtinger GmbH (Scharnstein)

Tischlerei Moser GmbH (Grieskrichen)

 

 

>>Success Story ViOPro

 

 

 


MHC ERFOLGSPROJEKT: ST-ONE Die Naturstein-Kücheninsel

St-One Iceberg Leather Look in Bibliothek
Quelle: Strasser Steine GmbH
St-One Küche im Altbau
Quelle: Strasser Steine GmbH

20.01.2016

Drei Partner-Unternehmen des Möbel- und Holzbau-Clusters haben sich in einem Kooperationsprojekt mit der Entwicklung von

Kücheninseln aus Naturstein beschäftigt.

Projektkoordinator Strasser Steine ist als kompetenter Zulieferer von Natursteinplatten für die Küchenmöbelhersteller am Markt etabliert. Bei der Lieferung von Küchenmöbeln, mit einer Oberfläche gänzlich in Stein, beschreitet Strasser im Bereich Küche und Naturstein neue Wege. Derzeit gibt es in Österreich keine Mitbewerber, die in der gleichen Sparte tätig sind und über eine eigene schlüssige Küchenmöbelkollektion in Naturstein verfügen. Mit ST-ONE will Strasser es schaffen in den Markt der „Luxusküchen“ einzusteigen.

Um neue Varianten von Küchenmöbeln anbieten zu können, wurde ein völlig neues Produkt entwickelt, das sich am Markt deutlich differenziert: die Kücheninsel ST-ONE. Ziel war es, mit dem neuen Produkt neue Märkte zu erschließen. Erstmals kreiert ein Steinverarbeiter eine Kücheninsel, die als Solitär mit allen bekannten Küchenmarken harmonieren wird.

Die Küchenkollektion soll bei entsprechendem Markterfolg ausgebaut und weiterentwickelt werden. Dadurch kommt es zu langfristigen Allianzen zwischen den Projektpartnern, von denen die Partner in Zukunft profitieren können.

Oberösterreich ist mit deutlichem Abstand das Küchenhersteller- Bundesland Nummer 1. International gesehen ist Österreich im Bereich Küchen allerdings wenig bekannt. Durch das Kooperationsprojekt kann Oberösterreich auch international auf sich aufmerksam machen.

 

 

„Das Kooperationsprojekt führte zu einer Stärkung der Marke Strasser durch Innovation und Individualität. Wir sehen uns jedoch nicht als Konkurrenz zur Küchenindustrie. Viel mehr ist ST-ONE die ästhetische Ergänzung, um ganz außergewöhnliche, einzigartige Küchen zu gestalten.“
Johannes Artmayr, Strasser Steine GmbH

„Die Maßnahmen des Cluster-Kooperationsprojektes wirken langfristig und stellen keine Einmaleffekte für die beteiligten Unternehmen dar. Die Projektpartner profitieren durch den Aufbau einer überregionalen Vertriebsstruktur und einer zukünftigen internationalen Marktpräsenz.“
Erich Gaffal, MHC

 

  

FACTS:

 

ProjekttitelST-ONE - Die Naturstein Kücheninsel
ProjektlaufzeitFebruar 2014 - Jänner 2015
ProjektleitungErich Gaffal, MHC
Projektpartner

Strasser Steine GmbH (St. Martin im Mühlkreis)

Lidauer Tischlerei GmbH (Scharnstein)

arge.Ateliers (Gmunden)

 

 

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Heiße Phase beim oö. Holzbaupreis 2016

Siegerprojekt 2014: Logistikhalle Schachinger LT1 Kategorie: gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten (Fotoquelle: Walter Ebenhofer)
Siegerprojekt 2014: Kindergarten Solar City Kategorie: Öffentlicher Bau (Fotoquelle: Max Nirnberger)
Publikumspreis 2014 Haus am Teich (Fotoquelle: resch engineering)

12.01.2016

Einreichungen unter www.holzbaupreis-ooe.at noch bis 24. Jänner möglich!

 

Zahlreiche Planer, Architekten und Holzbaubetriebe, ebenso wie Wohnbauträger und private Bauherrn haben ihre Projekte bereits eingereicht. Schicken auch Sie jetzt Ihr Meisterwerk in das Rennen um den oö. Holzbaupreis 2016. Sie haben nur mehr bis einschließlich 24. Jänner Zeit.

Das Spektrum der Einreichungen ist weit gefächert: Neben klassischen Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie landwirtschaftlichen Objekten werden auch Industrie- und Gewerbebauten, Schulen, Kindergärten und andere Kommunalobjekte aus Holz errichtet.  Die begehrten Auszeichnungen werden im Mai verliehen.

 

Große Vielfalt beim Holzbaupreis

Der Werkstoff Holz ist vielseitig einsetzbar und erlaubt Ausführungen, die mit anderen Werkstoffen nur schwer realisierbar sind. Darüber hinaus garantiert Holz ein natürliches Wohlfühlklima. 

 

Die Anzahl von 101 Einreichungen beim Holzbaupreis 2014 zeigte den hohen Stellenwert des oö. Holzbaus. Viele der eingereichten Häuser beeindruckten die Jury durch hochwertige Architektur und holzbautechnisch hervorragend gelöste Details. Die Logistikhalle Schachinger LT1, Siegerprojekt in der Kategorie gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten, wurde in ressourcenschonender Bauweise durchgehend aus Holz errichtet. Es gilt mittlerweile als Leuchtturmprojekt und Vorbild im Gewerbe- und Industriebau.

 

Nutzen Sie diese Gelegenheit und präsentieren Sie Ihr gelungenes Gebäude beim oö. Holzbaupreis 2016 in der Öffentlichkeit!

 

 

 

 

Die Facts zum Oö. Holzbaupreis 2016

Einreichfrist: bis 24. Jänner 2016 (24:00 Uhr)

Einreichmodus: Die Projektunterlagen für Einreichungen sind ausnahmslos über das Online-Einreichtool auf der Homepage www.holzbaupreis-ooe.at hochzuladen

Holz- und Holzmischbauten können in den folgenden Kategorien eingereicht werden:

  • Wohnbau (ein- und mehrgeschossig)
  • Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten
  • Öffentliche Bauten
  • Umbauten, Zubauten und Sanierungen
  • Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von Oberösterreich und Österreich

Einreichberechtigte: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe

Veranstalter: Land Oberösterreich vertreten durch Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, der Initiative proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ.

Jury:

  • Vorsitz: Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Kunstuniversität Linz
  • Arch. DI Thomas Lechner, LP architektur ZT GmbH
  • Landesinnungsmeister DI Oskar Beer, Landesinnung Holzbau Steiermark
  • DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria

Preisverleihung: Donnerstag 12. Mai 2016, Ursulinensaal, Landeskulturquartier Linz


    HOLZBAUTECHNIK_kompakt

    Foto: MHC
    DI Florian Tscherne, Holzforschung Austria (Foto: MHC)
    DI Claudia Koch, Holzforschung Austria (Foto: MHC)
    Rudolf Exel, Unternehmensberatung & Sachverständigenbüro (Foto: MHC)
    Foto: MHC

    16.12.2015

    Am 26. November 2015 konnten sich Holzbauertechniker, Architekten und Interessierte bei der halbtägigen Fachveranstaltung „HOLZBAUTECHNIK_kompakt“ des Möbel- & Holzbau Clusters (MHC) in kurzen Fachvorträgen über den aktuellen Stand der Technik und über aktuelle Forschungsergebnisse zu wichtigen Holzbaudetails informieren.

    Die mittlerweile zum sechsten Mal durchgeführte Veranstaltung widmete sich in diesem Jahr vor allem dem Bauanschluss nach ÖNORM B 5320 und den neuen Wegen im Holzschutz.

    Neue Wege im Holzschutz
    Über die aktuelle ÖNORM B 3802 (Holzschutz im Bauwesen) und ihre Umsetzung in der Baupraxis referierten die beiden Experten der Holzforschung Austria, Frau DI Claudia Koch und Herr DI Florian Tscherne. Das Duo zeigte, dass Holschutz mehr ist als nur Chemie und klärte das interessierte Publikum über die Gefahren für das Holz auf. Dabei handelt es sich vor allem um Insekten und holzverfärbende oder -zerstörende Pilze. Der eigentliche Grund für die Verbreitung dieser Schädlinge liegt aber bei der Feuchtigkeit. Welche baulichen Maßnahmen zum Schutz des Holzes ergriffen werden können, wurde anhand von unterschiedlichen Beispielen erklärt.

     

    Fenstereinbau und Bauanschlussfuge
    Die Novellierung der ÖNORM B 5320 stellt sich im Vergleich zu anderen Normen (ÖNORM B 8110–2 und ÖNORM B 8115) teilweise sehr kontrovers dar. So diskutierten die Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten, Rudolf Exel auch hier den aktuellen Stand der Technik, der den Anwesenden praxistaugliche Details rund um Wärme-, Feuchte- und Schallschutz bei der Fenster und Türenmontage präsentierte.

     

    Ganz im Sinne des Clusters wurde sowohl die Pause als auch das Buffet nach der Veranstaltung zum intensiven Netzwerken untereinander und mit den Ausstellern im Foyer genützt. Einen herzlichen Dank nochmals an die Unterstützer, die sich im Rahmen der Veranstaltung aktiv präsentiert haben.

     

    Neue Details im November 2016
    In knapp einem Jahr, im November 2016, werden wieder neue Details veröffentlicht. Um unsere Partner immer am laufenden Stand zu halten wird der Möbel- und Holzbau-Cluster auch dazu eine Veranstaltung anbieten. Termine und Inhalte werden auf www.m-h-c.at angekündigt.


    Herausragende Holzbauwerke gesucht!

    Publikumspreis 2014 Haus am Teich (Fotoquelle: resch engineering)
    Siegerprojekt 2014: Kindergarten Solar City Kategorie: Öffentlicher Bau (Fotoquelle: Max Nirnberger)
    Siegerprojekt 2014: Logistikhalle Schachinger LT1 Kategorie: gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten (Fotoquelle: Walter Ebenhofer)
    Siegerprojekt 2014: Höhenrausch III Kategorie: Sonderpreis Temporärer Holzbau (Fotoquelle: Brüder Resch GmbH)

    16.12.2015

    Die Einreichfrist zum Oö. Holzbaupreis läuft: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe sind aufgerufen, mit ihren gelungenen Projekten am Holzbaupreis teilzunehmen. Bis 24. Jänner können über www.holzbaupreis-ooe.at noch Projekte eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2016 im Landeskulturquartier Linz statt.

    Unter dem Vorsitz von Univ. Prof. Arch. Mag. Roland Gnaiger prämiert eine Fachjury die besten Holzbauten in den Kategorien

    •   Wohnbau,
    •   Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten,
    •   öffentliche Bauten,
    •   Umbauten, Zubauten und Sanierungen sowie
    •   in der Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von
        Oberösterreich und Österreich.

     

    Neben reinen Holzbauten können auch Mischbauten, die überwiegend in Holz gebaut sind, eingereicht werden. Der Oberösterreichische Holzbaupreis holt alle zwei Jahre herausragende Leistungen heimischer Architekten und Holzbauunternehmen vor den Vorhang und präsentiert sie einer breiten Öffentlichkeit. Was 2003 als kleiner Wettbewerb begann, geht jetzt als wichtigstes Branchenevent im Land in die mittlerweile 7. Runde.

     

    Fachjury zeichnet aus, Landespolitik unterstützt
    Die hochkarätige Jury, bestehend aus Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Arch. DI Thomas Lechner, Landesinnungsmeister DI Oskar Beer und DI Sylvia Polleres, bewertet alle eingereichten Projekte und entscheidet über die begehrten Auszeichnungen. Der Oö. Holzbaupreis wird von Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger unterstützt.

     

    Reichen Sie Ihr Projekt jetzt ein, stellen Sie sich der Juryentscheidung und sichern Sie sich die Auszeichnung!

     

    >> mehr Informationen zum OÖ Holzbaupreis

      

    Die Facts zum Oö. Holzbaupreis 2016:

    Einreichfrist: Seit 09. November 2015 bis 24. Jänner 2016

    Einreichmodus: Die Projektunterlagen für Einreichungen sind ausnahmslos über das Online-Formular auf der Homepage www.holzbaupreis-ooe.at hochzuladen
    Holz- und Holzmischbauten können in den folgenden Kategorien eingereicht werden:
    •   Wohnbau (ein- und mehrgeschossig)
    •   Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten
    •   Öffentliche Bauten
    •   Umbauten, Zubauten und Sanierungen
    •   Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von 
        Oberösterreich und Österreich

    Einreichberechtigte: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe

    Veranstalter: Land Oberösterreich vertreten durch Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, der Initiative proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ.

    Jury:
    •   Vorsitz: Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Kunstuniversität Linz
    •   Arch. DI Thomas Lechner, LP architektur ZT GmbH
    •   Landesinnungsmeister DI Oskar Beer, Landesinnung Holzbau Steiermark
    •   DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria

    Preisverleihung: Donnerstag 12. Mai 2016, Ursulinensaal, Landeskulturquartier Linz


    Herausragende Holzbauwerke gesucht! (Kopie 1)

    [Translate to Englisch:] Publikumspreis 2014 Haus am Teich (Fotoquelle: resch engineering)
    [Translate to Englisch:] Siegerprojekt 2014: Kindergarten Solar City Kategorie: Öffentlicher Bau (Fotoquelle: Max Nirnberger)
    [Translate to Englisch:] Siegerprojekt 2014: Logistikhalle Schachinger LT1 Kategorie: gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten (Fotoquelle: Walter Ebenhofer)
    [Translate to Englisch:] Siegerprojekt 2014: Höhenrausch III Kategorie: Sonderpreis Temporärer Holzbau (Fotoquelle: Brüder Resch GmbH)

    16.12.2015

    Die Einreichfrist zum Oö. Holzbaupreis läuft: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe sind aufgerufen, mit ihren gelungenen Projekten am Holzbaupreis teilzunehmen. Bis 24. Jänner können über www.holzbaupreis-ooe.at noch Projekte eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2016 im Landeskulturquartier Linz statt.

    Unter dem Vorsitz von Univ. Prof. Arch. Mag. Roland Gnaiger prämiert eine Fachjury die besten Holzbauten in den Kategorien

    •   Wohnbau,
    •   Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten,
    •   öffentliche Bauten,
    •   Umbauten, Zubauten und Sanierungen sowie
    •   in der Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von
        Oberösterreich und Österreich.

     

    Neben reinen Holzbauten können auch Mischbauten, die überwiegend in Holz gebaut sind, eingereicht werden. Der Oberösterreichische Holzbaupreis holt alle zwei Jahre herausragende Leistungen heimischer Architekten und Holzbauunternehmen vor den Vorhang und präsentiert sie einer breiten Öffentlichkeit. Was 2003 als kleiner Wettbewerb begann, geht jetzt als wichtigstes Branchenevent im Land in die mittlerweile 7. Runde.

     

    Fachjury zeichnet aus, Landespolitik unterstützt
    Die hochkarätige Jury, bestehend aus Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Arch. DI Thomas Lechner, Landesinnungsmeister DI Oskar Beer und DI Sylvia Polleres, bewertet alle eingereichten Projekte und entscheidet über die begehrten Auszeichnungen. Der Oö. Holzbaupreis wird von Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger unterstützt.

     

    Reichen Sie Ihr Projekt jetzt ein, stellen Sie sich der Juryentscheidung und sichern Sie sich die Auszeichnung!

     

    >> mehr Informationen zum OÖ Holzbaupreis

      

    Die Facts zum Oö. Holzbaupreis 2016:

    Einreichfrist: Seit 09. November 2015 bis 24. Jänner 2016

    Einreichmodus: Die Projektunterlagen für Einreichungen sind ausnahmslos über das Online-Formular auf der Homepage www.holzbaupreis-ooe.at hochzuladen
    Holz- und Holzmischbauten können in den folgenden Kategorien eingereicht werden:
    •   Wohnbau (ein- und mehrgeschossig)
    •   Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten
    •   Öffentliche Bauten
    •   Umbauten, Zubauten und Sanierungen
    •   Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von 
        Oberösterreich und Österreich

    Einreichberechtigte: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe

    Veranstalter: Land Oberösterreich vertreten durch Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, der Initiative proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ.

    Jury:
    •   Vorsitz: Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Kunstuniversität Linz
    •   Arch. DI Thomas Lechner, LP architektur ZT GmbH
    •   Landesinnungsmeister DI Oskar Beer, Landesinnung Holzbau Steiermark
    •   DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria

    Preisverleihung: Donnerstag 12. Mai 2016, Ursulinensaal, Landeskulturquartier Linz


    Holzbau-Exkursion durch Oberösterreich

    Viele Schüler stehen beisammen
    Foto: MHC
    Raum mit Personen von Hinten fotografiert
    Foto: MHC
    Gruppe von Schülern steht um Holzkonstruktion
    Foto: MHC

    15.12.2015

    Am 10.12.2015 fand für die dritten Jahrgänge der HTL 1 – Bau und Design (Goethestraße Linz) eine Tagesexkursion zu zwei innovativen Holzbauten und zu deren ausführenden Unternehmen statt. Rund 40 Schülerinnen und Schüler erlebten eine spannende Exkursion, die den Bogen von der Planung über die Vorfabrikation bis hin zu den Baustellenprozessen spannte.

    Mit Unterstützung durch das Land Oberösterreich konnte im Herbst 2006 erstmals der Holzbau-Schwerpunkt an der Hochbau- HTL 1 Linz Goethestraße umgesetzt werden. Seither setzt sich ein Teil der Schüler des 4. und 5. Jahrganges intensiv mit dem Holzbau auseinander.

    Die aktuelle Exkursion – organisiert und begleitet vom Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC) und unterstützt von der Landesinnung Holzbau OÖ, der Fa. Wiehag GmbH und der Fa. Mittermayr GmbH, m-haus  – hatte zum Ziel, Schülerinnen und Schüler einen Einblick in führende Betriebe der Oberösterreichischen Holzbaubranche zu geben, um so die Motivation zur Teilnahme am Holzbau-Schwerpunkt ab dem kommenden Schuljahr zu erhöhen.

    Die erste Station machte die Gruppe beim Messezentrum Wels. Gemeinsam mit drei Professoren der HTL und Stephan Hölzl vom MHC erkundeten sie die Messehalle in Wels.

    Weiter ging es dann zur WIEHAG GmbH in Altheim. Verkaufsleiter Ing. Jürgen Müller präsentierte zu Beginn die Kompetenzbereiche des Unternehmens, das auf internationaler Ebene seit Jahren erfolgreich agiert. Anhand von ausgeführten Referenzgebäuden wurde auch über das Umfeld in der Branche und die Randbedingungen, die im Vorfeld von Großprojekten herrschen, berichtet. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Produktionshallen geführt und konnten u.a. die Hightech-Fertigungsanlage für abgebundene Tragsystemlösungen besichtigen.

    Nach einer kurzen Stärkung machte die Reisegruppe Halt bei der Fa. Mittermayr GmbH, m-haus in Walding. Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die Zimmerei und die innovative Fertigungshalle in Passivhaus-Bauweise geführt und konnten dort Einblicke in die laufende Produktion gewinnen.

    Abschließend führte die Exkursion auf eine aktuelle Baustelle von m-haus nach Lichtenberg. Dort führten uns die Bauherren und Geschäftsführer Bernhard Mittermayr durch das Gebäude und präsentierte sowohl das architektonische Konzept, als auch die baulichen Besonderheiten.


    Neues Gesicht im Möbel- und Holzbau-Cluster!

    Portraitfoto von Gabriel Gruber, frontal aufgenommen
    Foto: Business Upper Austria

    16.11.2015

    Seit Mitte November ist das MHC-Team um eine Person reicher. Gabriel Gruber verstärkt und unterstützt das Team des Möbel- und Holzbau-Clusters als Projektmanager im Bereich Tischler.

    Die Affinität zum Tischlerhandwerk und dem Werkstoff Holz wurde ihm als Sohn eines Tischlermeisters bereits in die Wiege gelegt.
    Den, in diesem Sinne positiv gemeinten „Holzweg", hat er seither nie wirklich verlassen.

     

    Nach der klassischen Ausbildung in der Holzfachschule Hallstatt führte ihn sein beruflicher Weg über eine 3-jährige Anstellung bei Team7 und einer 1-jährigen Ausbildung an der Privatschule für Einrichtungsgestaltung in Kuchl zurück in den elterlichen Tischlereibetrieb. Diesen leitete er die letzten 12 Jahre gemeinsam mit seiner Frau und seinem Vater. Im Jahr 2013 gründete er zusätzlich eine eigene Firma in der er sich sehr intensiv mit Gestaltungsthemen im Innenarchitektur- und Produktbereich sowie der Methode des Design-Thinking auseinandersetzte.

     

    Der MHC ist überzeugt mit Gabriel Gruber eine fähige und kompetente Persönlichkeit gefunden zu haben und heißt ihn in seinem Team herzlich willkommen.


    Smart Living – Die Zukunft des Wohnens

    Teilnehmerinnen im Vortragssaal, sitzen in Reihen
    63 Meter über den Dächern von Linz blickten bei der Jahrestagung MHC mehr als 70 Teilnehmer in die Zukunft des Wohnens.
    Herr am Podium
    Erich Gaffal, Cluster-Manager des Möbel- und Holzbau-Clusters begrüßte die Teilnehmer/-innen.
    Frau mit Mikrofon in der Hand von vorne fotografiert
    Christina Hochleitner referierte zum Thema Interaktion zwischen Mensch und Maschine.
    Herr am Podium
    Alfred Pichsenmeister gab einen Überblick über die Möglichkeiten der Heimvernetzung und das intelligente Wohnen der Zukunft.
    Herr am Podium
    Walter Kreisel stellte Best Practice Beispiele von vernetzten Gebäuden vor.
    Herr am Podium
    Jan Philipp Dörner betrachtete die intelligente Küche und das Internet der Dinge näher.
    Herr am Podium
    Gottfried Steiner erläuterte den aktuellen Stand von Smart Materials und stellte neue Materialtypen und Werkstoffkombinationen vor.
    Die Referenten standen bei der abschließenden Podiumsdiskussion den Teilnehmer/-innen Rede und Antwort.
    3 Personen stehen um einen Stehtisch
    Beim anschließenden Buffet hatten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit sich miteinander zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Bildquelle: Möbel- & Holzbau Cluster (MHC)

    10.11.2015

    Mehr als 70 Teilnehmer/-innen blickten 63 Meter über den Dächern von Linz bei der Jahrestagung des Möbel- und Holzbau Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am 4. November in die Zukunft des Wohnens. Die MHC Jahrestagung widmete sich dem Thema Smart Home – Intelligent vernetzte Technologien im Alltag. ExpertInnen gingen auf die aktuelle Situation von Smart Home, Smart Furniture und Smart Materials ein, zeigten Tendenzen auf und präsentierten Zukunftsszenarien.

    „Technik hat noch nie so eine große Rolle in unserem Leben gespielt wie heute", mit diesen Worten begrüßte Erich Gaffal, Cluster-Manager des Möbel- und Holzbau Clusters, die Teilnehmer. Die Zukunft wird Smart, darüber sind sich alle einig, doch wo macht „smart" Sinn, wo nicht und was können wir eigentlich damit anfangen? Die eingeladenen Referenten versuchten an einem Nachmittag das Thema Smart Living aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und eine Antwort auf diese Fragen zu geben.

     

    Vom selbststeuernden Temperatursystem bis hin zur intelligenten Couch

    Als Einstimmung auf das Thema „Smart Living" referierte Christina Hochleitner, Cand.Scient. MSc vom Austrian Institute of Technology zum Thema „Interaktion zwischen Mensch und Maschine". Unter Mensch-Maschine-Interaktion sind alle Tätigkeiten zu verstehen, die der Mensch mit dem Computer ausführt. Frau Hochleitner hat in ihrem Vortrag einen guten Überblick gegeben, was in diesem Bereich schon möglich ist, welche intelligenten Möbel es gibt und welche Technologien in Zukunft noch auf uns zu kommen. „Nest" ist beispielsweise ein System, das die Raumtemperatur automatisch an die Bedürfnisse des Anwenders und die Umgebung des Nutzers anpasst. Die „CapCouch" erledigt für den Nutzer je nach Sitz oder Liegeposition unterschiedlichste Handgriffe, wie beispielsweise Licht abdrehen und Fernseher ausschalten, wenn man eine längere Zeit auf der Couch liegt, ohne sich zu bewegen.

    Die genannten Beispiele verdeutlichten den Besucher/-innen, dass Technologie heutzutage immer mehr im Hintergrund unserer Umgebung integriert wird. Egal um welche Technologie es sich hierbei handelt, das wichtigste laut Frau Hochleitner ist, dass bei allen Entwicklungen der Nutzer und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

     

    Zukunftssicher Bauen und zeitgemäß Wohnen

    Alfred Pichsenmeister von Siblik Elektrik Ges.m.b.H. & Co. KG ging in seinem Vortrag auf das Thema Smart Home und die vielen Möglichkeiten der Heimvernetzung sowie das intelligente Wohnen der Zukunft näher ein. Neben einer Komfortwohnraumlüftung, einer Wärmepumpe und der Photovoltaik-Anlage kommen Smart Home Bauer auch nicht an einer Beschattung sowie einer intelligenten Infrastruktur vorbei. All diese Komponenten sind laut Pichsenmeister wichtige Bestandteile eines „smarten" Hauses.

     

    Komfort muss nachhaltig betrieben werden

    „Ein Smart Home ist erst smart, wenn alle Systeme miteinander intelligent verbunden sind", so Walter Kreisel von der Firma Hometec walterkreisel gmbh. „Erst wenn alle Komponenten gut durchdacht und intelligent vernetzt sind, kann man ein Haus als smart bezeichnen", so Kreisel weiter. Er bestätigt somit die Aussage seines Vorredners Alfred Pichsenmeister, dass eine intelligente Infrastruktur das Wichtigste in einem gut vernetzten Haus ist. Einfacher Bedienkomfort und nachhaltiger Betrieb sind zudem ein wichtiger Faktor. Kreisel stellte in seinem Vortrag ein System vor, mit dem es möglich ist, alle Geräte und Systeme über eine paar Taster und eine App zu steuern. Wesentlich ist laut Kreisel, dass beim Planen eines Hauses bereits alles mit bedacht wird. Die eingesetzten Systeme müssen intelligent miteinander vernetzt, leicht bedienbar und für die Zukunft offen sein. Neue Systeme müssen einfach integrierbar und anpassbar sein.

     

    Digitalisierung liegt aktuell voll im Trend

    Jan Philipp Dörner von BSH Connected Products betrachtete das Thema Smart Furniture, die intelligente Küche und das Internet der Dinge näher. Neben der Digitalisierung ist ein weiterer Trend in der Hausgeräteindustrie, der Wunsch der Konsument/-innen nach ständiger Vernetzung. Das heißt die Geräte müssen mit dem Smartphone oder Tablet verknüpft werden können. Der Benutzer möchte beispielsweise von unterwegs den Geschirrspüler einschalten oder den Schleudergang der Waschmaschine aktivieren. Diese Vernetzung zwischen einem Gerät und dem Smartphone wurde bereits realisiert. Doch die Vernetzung verschiedenster Hausgeräte ist die Zukunft. Zukünftig soll es möglich sein mittels einer einzigen App durch Kameras in den Kühlschrank zu sehen, das Rohr einzuschalten, um die Pizza aufzubacken und die Waschmaschine auszuschalten. Die Hausarbeit kann somit von überall erledigt werden und die Geräte können, wann und wo man will, durch die App gesteuert werden.

     

    Smart Materials - intelligente steuerbare Werkstoffe

    DI Gottfried Steiner von IB Steiner widmete sich in seinem Vortrag den Smart Materials und referierte über neue Materialtypen und Werkstoffkombinationen. Smart Materials sind intelligente Werkstoffe, die selbstständig ohne Regelung von außen auf veränderte Umweltbedingungen reagieren. Neben dem Material, wie beispielsweise Holz, Metall, Polymer oder Keramik sind auch die Geometrie, das Design und die Produktion wichtige Eigenschaften eines Smart Materials. Als Beispiel hat Herr Steiner das intelligente Glas vorgestellt, das beim Airbus A380 zum Einsatz kommt. Das Material ermöglicht es, dass sich die Fensterscheiben des Flugzeuges automatisch verdunkeln. Somit sind keine Rollos mehr notwendig und auch das Bordpersonal kann alle Fenster auf einmal steuern, ohne vom Passagier abhängig zu sein. Auch Gore-Tex zählt zu den Smart Materials. Gore-Tex ist ein Netzwerk mit offenen Poren und hat die Eigenschaft Wasser abzuhalten. Ursprünglich wurde dieses Material nicht für Bekleidung, sondern für die Medizin entwickelt. Auch Herr Steiner hat einen Blick in die Zunft gewagt und beispielsweise die selbstheilende Karosserie vorgestellt. Mit einem speziellen Werkstoff soll es künftig möglich sein, dass Beulen am Auto von selbst verschwinden, indem sie in ihre ursprüngliche Position zurückkehren.

     

    Die Ausführungen der Referenten bestätigten die eingangs von Erich Gaffal getätigte Aussage, dass die Zukunft mit Sicherheit „smart" wird. Angefangen vom smarten Zuhause, das gänzlich vernetzt ist, über das smarte Möbelstück, das sich an unsere Bedürfnisse anpasst bis hin zu smarten Materialien, die die Zukunft maßgeblich mitgestalten werden. Es wird künftig bestimmt noch weitere intelligent vernetzte Technologien geben, die unseren Alltag verändern und unsere Leben noch komfortabler gestalten sollen.


    Startschuss für den OÖ Holzbaupreis 2016

    Außenaufnahme eines Gebäudes
    Siegerprojekt 2014: Kindergarten Solar City Kategorie: Öffentlicher Bau Fotoquelle: Max Nirnberger
    Außenaufnahme eines Gebäudes
    Siegerprojekt 2014: Logistikhalle Schachinger LT1 Kategorie: gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten Fotoquelle: Walter Ebenhofer
    Außenaufnahme eines Gebäudes
    Publikumspreis 2014 Haus am Teich Fotoquelle: resch engineering

    09.11.2015

    Oberösterreich sucht die innovativsten Holzbauten

     

    Beim Oberösterreichischen Holzbaupreis werden alle zwei Jahre herausragende Leistungen heimischer Architekten und Holzbauunternehmen prämiert. Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe sind eingeladen, bis 24. Jänner ihre Meisterstücke heimischer Holzbaukunst auf www.holzbaupreis-ooe.at einzureichen. Gefragt sind Projekte in den vier Kategorien Wohnbau, gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten, öffentliche Bauten sowie Umbauten, Zubauten und Sanierungen. Zudem gibt es eine Sonderkategorie für Projekte außerhalb Oberösterreichs.

    Was 2003 als kleiner Wettbewerb begann, geht jetzt als wichtigstes Branchenevent im Land in die mittlerweile 7. Runde. Die große Verleihungsgala findet am 12. Mai 2016 im Oberösterreichischen Kulturquartier in Linz statt.

     

    Große Vielfalt beim Holzbaupreis 2014

    101 Einreichungen mit vielen innovativen Projekten beeindruckten bei der letzten Ausschreibung im Jahr 2014. Die Qualität der eingereichten Objekte zeigte das hohe Niveau der oberösterreichischen Holzbau-Architektur. Der neu errichtete Kindergarten in der Solar City und spektakuläre Konzepte für Neu-, Um- und Zubauten sorgten im privaten und öffentlichen Bereich für Begeisterung. Der Höhenrausch III als Siegerprojekt in der Sonderkategorie Temporärer Holzbau beispielsweise faszinierte nicht nur die heimischen Juroren, sondern auch zahlreiche Besucher. Dieser 31 Meter hohe Holzturm war im Zuge des Linzer Kulturprojekts Höhenrausch errichtet worden.

     

    Wenn auch Sie einen Preis für Ihren Holzbau erhalten möchten, dann reichen Sie Ihr Projekt beim oberösterreichischen Holzbaupreis 2016 ein. Die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Univ. Prof. Arch. Mag. Roland Gnaiger freut sich auf viele spannende Projekte.

    >> mehr Informationen zum OÖ Holzbaupreis


    Die Facts zum Oö. Holzbaupreis 2016:

    • Einreichfrist: Seit 09. November 2015 bis 24. Jänner 2016
    • Einreichmodus: Die Projektunterlagen für Einreichungen sind ausnahmslos über das Online-Einreichtool auf der Homepage www.holzbaupreis-ooe.at hochzuladen
    • Holz- und Holzmischbauten können in den folgenden Kategorien eingereicht werden:
      • Wohnbau (ein- und mehrgeschossig)
      • Gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten
      • Öffentliche Bauten
      • Umbauten, Zubauten und Sanierungen
      • Sonderkategorie „Außer Landes“ für Projekte außerhalb von Oberösterreich und Österreich
    • Einreichberechtigte: Bauherren, befugte Planer, Architekten und Holzbaubetriebe
    • Veranstalter: Land Oberösterreich vertreten durch Umweltlandesrat Rudolf Anschober, Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbau-Cluster OÖ, der Landesinnung Holzbau OÖ, der Initiative proHolz OÖ und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ.
    • Jury:
      • Vorsitz: Univ. Prof. Arch. Mag Roland Gnaiger, Kunstuniversität Linz
      • Arch. DI Thomas Lechner, LP architektur ZT GmbH
      • Landesinnungsmeister DI Oskar Beer, Landesinnung Holzbau Steiermark
      • DI Sylvia Polleres, Holzforschung Austria
    • Preisverleihung: Donnerstag 12. Mai 2016, Ursulinensaal, Landeskulturquartier Linz

    22 Unternehmer auf Studienreise zur Dutch Design Week

    Gruppenfoto von allen Teilnehmern frontal aufgenommen vor Eingang Moooi Gallery

    29.10.2015

    Holland, ein Land gespickt mit Juwelen der Architektur und Kunst, war von 19. bis 23. Oktober das Ziel der MHC ON-TOUR Studienreise. 22 Unternehmer/innen bekamen interessante Einblicke in die Produktion bei ausgewählten Firmen, bei einer Bus- und Bootstour durch Amsterdam und der Besichtigung der Dutch Design Week in Eindhoven. Zudem stand eine Hafenrundfahrt in Rotterdam, dem drittgrößten Hafen der Welt, am Programm.

    In Holland verschwimmen die Grenzen zwischen modernen Städten und historischen Dörfern mit jahrhundertealten Gebäuden. Ohne viel Zeit auf der Straße verbringen zu müssen, kann man Land und Leute näher kennenlernen. Auch im Möbel- und Holzbau Bereich hat Holland einiges zu bieten. 

    Anlässlich der Dutch Design Week organisierte der Möbel- und Holzbau-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria eine Studienreise mit einem abwechslungsreichen Mix aus Firmenbesichtigung und Kulturprogramm.

     

    Dem holländischen Möbel- und Holzbau auf der Spur

    Erste Station war in der Moooi Gallery, deren Showroom durch Einzigartigkeit hervorsticht. Die Kollektionen von Moooi enthalten Beleuchtungen, Möbeln und Accessoires mit einer inspirierenden Auswahl an Mustern und Farben um jede Art von Raum zu umrahmen und Menschen verschiedener Altersgruppen, Kulturen und Persönlichkeiten anzusprechen. 

    Mit UMS Pastoe bv stand ein Möbelhersteller auf dem Besichtigungsprogramm, dessen. Streben nach Perfektion tief in der Unternehmenskultur verankert ist. Pastoe-Möbel werden unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards mit traditionellem handwerklichem Geschick, größtenteils noch von Hand im niederländischen Utrecht hergestellt. Viel Aufmerksamkeit liegt dabei auf der ästhetischen und funktionalen Nachhaltigkeit.

     

    Artifort Lande Productie Schijndel b.v. ist ein bekannter Polstermöbelhersteller in den Niederlanden. Die Marke steht für Top-Qualität von Top-Designern, für Kunst und Komfort sowie zeitloses und maßgebendes Design. Design zum Sitzen, Warten, Treffen, Lagern und Diskutieren. Es ist kein Zufall, dass die exklusiven Möbel von Artifort in den Sammlungen des Museums der Modernen Künste und im Centre Pompidou zu finden sind.

      

    Kulturgenuss auf Holländisch

    Sehr abwechslungsreich war auch das Kulturprogramm. Der Aufenthalt wurde für eine Bus und Boot Tour durch Amsterdam genützt. Neben dem königlichen Palast, der im 13. Jahrhundert erbaut wurde, zählte auch das Anne Frank Haus zu den Sightseeing-Highlights. 

    Bei einer Spido Tour im Hafen von Rotterdam erlebten die Teilnehmer/innen den drittgrößten Hafen der Welt hautnah. Vom Wasser aus bot sich ein einmaliger Blick auf Werften, Docks und den modernen Umschlag von tausenden Containern. Direkt im Anschluss ging es in die bekannte „Markthal". Neben zahlreichen Weltstädten wie Barcelona, Kopenhagen oder Stockholm gibt es auch in Rotterdam eine überdachte Markthalle. Mit dem Ausmaß eines Fußballplatzes beherbergt die Markthal 100 Frische-Units, 15 Food Shops und 8 Restaurants. Von frischem Brot, köstlichem Käse, Fisch und Geflügel bis hin zu Blumen und Pflanzen findet man hier alles unter einem Dach.

    Den Abschluss der Reise bildete der Besuch der Dutch Design Week 2015 in Eindhoven, dem größten Design-Event in Nordeuropa. Mehr als 2.400 Entwickler präsentieren ihre Arbeiten und Ideen zum Thema Industrie-Design , Konzeption , Grafik-Design , Textil und Mode, Raumgestaltung, Lebensmittel-Design und Trends. Die TeilnehmerInnen der Studienreise konnten an einem Nachmittag die Türen zur Zukunft öffnen, erkunden und sich viele Inspirationen holen.

     

    MHC ON-TOUR: Studienreisen zur imm cologne und Living Interior 2016

    Im Jänner 2016 organisiert der Möbel- und Holzbau Cluster wieder eine 2-tägige Studienreise zur Kölner Möbelmesse und zu den Hotspots des Möbeldesigns in der Kölner City. Zur Anmeldung und zu den genauen Inhalten gelangen sie HIER.


    Objekte und Räume ins “rechte” Licht rücken

    Die zuvor in der Theorie gelernten Tipps wurden gleich in der Praxis erprobt und ausgeführt.
    Das Objekt der Begierde aller Fotografen war das Musterhaus SolarGEN family der Firma Genböck, die uns die Location zur Verfügung gestellt hat. Fotos: Möbel- und Holzbau-Cluster (MHC)
    Logo..
    Der Workshop fand im Musterhaus von Genböck im Musterparkhaus Haid statt. Wir bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung!

    16.10.2015

    Stürzende Hauslinien, dunkle Innenansichten und schlechte Bildausschnitte gehören der Vergangenheit an. Wie fotografieren Sie Räume und Objekte ansprechend für Ihre Kunden? Wie unterstreichen Sie charakteristische Baumerkmale Ihrer Objekte? Der Möbel- und Holzbau-Cluster von Business Upper Austria hat am 14. Oktober im Genböck Musterhaus im Musterhauspark Haid den Praxisworkshop „Grundlagen der Architekturfotografie" veranstaltet um eben genau auf diese Fragen eine Antwort zu finden. 10 Teilnehmer folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit sich über die Grundlagen der digitalen Fotografie, Innen- und Außenaufnahmen und praktische Umsetzungstipps zu informieren.

    Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Bilder können nicht nur große Textblöcke ersetzen, sondern lösen beim Betrachter auch Emotionen aus. Daher sind sie speziell im Marketing unentbehrlich. Egal ob Holzbauer, Tischler, Architekt, Planer oder Möbelproduzent, jeder möchte sein „Werk" bestmöglich präsentieren, sei es auf der Webseite, in Printmedien oder auf Social Media Kanälen. Mit den im Workshop erlernten Kenntnissen können die Teilnehmer in Zukunft mit besseren Bildern werben.

     

    Lernen vom Profi
    ISO, Weißabgleich, Blende und Belichtungszeit. Diese grundlegenden Fachbegriffe der Fotografie sind für die Teilnehmer nun keine Fremdwörter mehr. Trainer Ralph Fischbacher brachte den Teilnehmern gleich zu Beginn einige Grundlagen der digitalen Fotografie bei. Er ist seit 37 Jahren in der Werbefotografie tätig, betreibt ein eigenes Fotostudio in Gmunden und darf auf zahlreiche spannende Projekte zurückblicken. Auch auf die unterschiedlichen Dateiformate wie jpeg, tiff oder raw wurde näher eingegangen und die Vor- und Nachteile erklärt. Die in der Fotografie berühmte „blaue Stunde" konnte aufgrund des schlechten Wetters leider nicht genutzt werden. Fischbacher gab den Teilnehmern den Tipp diese speziell für Außenaufnahmen zu nutzen. Die Lichtstimmung ein bis eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang eignet sich besonders gut für Außenaufnahmen von Gebäuden. Zusätzlich rät Fischbacher im Gebäude alle Lichter aufzudrehen und das Objekt mit einem Stativ zu fotografieren, so können tolle Aufnahmen erzielt werden.

     

    Ob am Boden oder in der Luft
    Als Fotograf muss man flexibel sein. Ein und dasselbe Objekt wirkt unterschiedlich, je nachdem aus welcher Perspektive es fotografiert wird. Fischbacher hat neben seiner Fotoausrüstung immer auch eine Stehleiter und Matte mit. Ob liegend am Boden, kniend, sitzend oder hoch in der Luft auf der Stehleiter, durch den Perspektivenwechsel können immer wieder unterschiedliche Details vor der Linse auftauchen und abgebildet werden. Besonders harmonisch wirken Räume dann, wenn man sie in einer möglichst „natürlichen" Perspektive abbildet. Der Betrachter soll das Gefühl haben selbst gerade den Raum zu betreten und im Raum zu stehen.

     

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters
    „Ein perfektes Foto gibt es nicht", so Fischbacher. Jeder hat ein anderes Empfinden von Schönheit. Laut Fischbacher ist es wichtig, dass das Foto einerseits das abgebildete Objekt realistisch darstellt und andererseits die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden erfüllt. „Man hat nur dann gewonnen, wenn ein Bild einen Menschen anspricht und es in ihm eine Reaktion auslöst."

     

    Frühjahr 2016 - MHC QUALIFY: Praxisworkshop Grundlagen der Architekturfotografie
    Aufgrund der großen Nachfrage geht der Praxisworkshop „Grundlagen der Architekturfotografie" in eine zweite Runde. Im Frühjahr 2016 wird der MHC den Workshop nochmals anbieten. Das genaue Datum wird in nächster Zeit auf www.m-h-c.at bekannt gegeben. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie vom Profi wie Sie Ihr Objekt von innen und außen bestmöglich in Szene setzen und präsentieren können.


    Architektur Design Gespräche

    Teilnehmergruppe von vorne fotografiert
    50 Teilnehmer besuchten die Architektur Design Gespräche in der Hotel Design Werkstatt Salzburg. Foto: DI(FH) Lisa Maria Griesebner (Holzcluster Salzburg)
    Teilnehmer von hinten fotografiert
    Das Gusswerkareal war der passende Ort für die Veranstaltung. Foto: DI(FH) Lisa Maria Griesebner (Holzcluster Salzburg)
    Titelbild der Veranstaltungseinladung
    Foto: Möbel- und Holzbau-Cluster

    09.10.2015

    Am 06. Oktober haben der Möbel- und Holzbau Cluster, die Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH (ITG) und der Holzcluster Salzburg gemeinsam zu den Architektur Design Gesprächen in die Hotel Design Werkstatt in Salzburg geladen, der 50 Teilnehmer gefolgt sind. Kreative, innovative und andersartige Entwurfskonzepte standen im Mittelpunkt.

    Um erfolgreich zu sein reichte es früher Gestaltungsaufgaben effizient und friktionsfrei abzuwickeln. Heute werden die Ergebnisse von Architekten und Planern mit denen der Designstars aus dem Architekturjournal verglichen. Das stellt neue Anforderungen an Gestalter. Sie müssen nicht nur mit unterschiedlichsten Kundenwünschen umgehen und für technische Problemstellungen rasch Lösungen finden. Die Auftraggeber erwarten auch Projektentwürfe mit einem unverwechselbaren, visuellen Erscheinungsbild. Es scheint als würde Erfolg für Architekten, Designer und Planer im 21. Jahrhundert bedeuten zu allererst: kreativ, innovativ und anders zu sein.

     

     

    Hinter einer guten Idee steht immer ein gutes Konzept

    Die beiden Vortragenden DI Arch. Josef Saller (heri&salli) und DI Kai Stania (kai stania productdesign) berichteten davon wie sie an Gestaltungsaufgaben herangehen, was das Besondere an Ihren Entwürfen ist, wie ihre kreativen Ideen in Projekte einfließen. Beide Referenten stimmten überein, dass es ein Konzept hinter der Grundidee braucht, unerlässlich ist vor allem die Kommunikation für das Verstehen des Konzeptes.

     

     

    Großer Ansturm bei Gemeinschaftsveranstaltung

    Das Interesse an den Architektur Design Gesprächen war groß, das Gusswerkareal war der passende Ort dafür. Besonders gelungen war, dass der Möbel- und Holzbau-Cluster Oberösterreich, die ITG Salzburg und der Holzcluster Salzburg die Veranstaltung gemeinsam getragen haben. Beim abschließenden Netzwerken haben sich die Teilnehmer noch anregend über Architektur und Design ausgetauscht. Für 2016 sind wieder jeweils eine Veranstaltung in Oberösterreich und eine in Salzburg geplant.


    Marketing 2.0 – Facebook als Werbe-Tool

    Gruppenfoto im Vortragssaal, von hinten aufgenommen
    Gruppenfoto von vorne aufgenommen
    35 Teilnehmer folgten der Einladung des MHC und informierten sich bei der Veranstaltung über die Möglichkeiten, Chancen und Risiken von Facebook-Marketing.
    Referent, frontal von vorne aufgenommen
    Mag. Steinkellner zeigte die Gründe, die für Facebook-Marketing sprechen, auf und informierte die Teilnehmer über Erfolgsfaktoren, rechtliche Rahmenbedingungen und weitere Werbemöglichkeiten. Fotos: Möbel- und Holzbau-Cluster

    16.09.2015

    1,42 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit. 3,4 Millionen registrierte User in Österreich. Die Zahlen sprechen für sich. Laut einer Statistik von META Communication nutzen mittlerweile fast alle Top-Unternehmen in Österreich den „Klassiker“ Facebook. Social Media und allen voran Facebook scheinen endgültig als Marketing-Tool von den Firmen genutzt zu werden. Der Möbel- und Holzbau-Cluster von Business Upper Austria hat den aktuellen Trend um Social Media-Marketing zum Anlass genommen und am 14. September im TechCenter in Linz den „Crash Kurs Social Media“ veranstaltet. 35 Teilnehmer folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit sich über die Vor- und Nachteile, Do’s and Dont’s, die richtigen Inhalte sowie aktuelle Entwicklungen zu informieren und in der Runde ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen.

    Facebook fördert die Mund-zu-Mund Propaganda, dient dem direkten Austausch mit den Kunden und Fans und trägt somit maßgeblich zur Bekanntheitssteigerung des Unternehmens bei. Weiters ist der Erfolg sofort messbar und die Werbeausgaben sind im Vergleich zu Printmedien sehr gering. Mit diesen Argumenten eröffnete Mag. Thomas Steinkellner, Geschäftsführer der Werbeagentur TS-Promotion, seine Präsentation über Facebook-Marketing und lieferte den Teilnehmern gleich zu Beginn gute Gründe für die Nutzung von Facebook als Marketing-Tool.

     

    Voraussetzungen, um Facebook erfolgreich zu nutzen

    Eine Unternehmensseite auf Facebook zu erstellen ist einfach - das alleine reicht aber nicht aus. Um mit Facebook langfristig Erfolg zu erzielen, benötigt man ausreichend Manpower. Pro Monat sollten laut Herrn Mag. Steinkellner drei bis vier Stunden für die Facebook-Seite eingeplant werden. Um von seinen Fans wahrgenommen zu werden, muss regelmäßig ein Beitrag „gepostet“ werden. Ein Beitrag pro Woche ist zu wenig. Die Häufigkeit kann je nach Branche und Thema unterschiedlich sein, wöchentlich zwei bis drei Posts sind aber definitiv zu empfehlen. Neben der Kontinuität ist auch die Aktualität ein wichtiger Faktor auf Facebook. Die User möchten immer am aktuellen Stand sein. Als Beispiel hat Herr Steinkellner hier einen Messebesuch herangezogen. Es wird von den Nutzern besser bewertet, wenn man direkt von der Messe einen Beitrag postet und den User so am aktuellen Geschehen teilhaben lässt, anstatt denselben Beitrag einen Tag später als „Nachschau“ zu veröffentlichen.

     

    Inhalte, die den User interessieren

    Neben den zeitlichen Ressourcen ist ein gutes internes Management ebenso Voraussetzung für eine funktionierende und erfolgreiche Facebook-Seite. Dazu zählt neben einem Redaktionsplan auch ein Themenplan: Welche Themen haben wir? Was ist interessant? Was möchten unsere User wissen? Denn Präsentationen und Ankündigungen von Produkten sollten nicht primär im Vordergrund stehen. „Werbung“ sollte nur nebenbei passieren. Der Kunde darf nicht merken, dass man ihm etwas verkaufen möchte. Es ist besser das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Arbeit in den Vordergrund zu stellen. Erfolgsgeschichten über das Unternehmen oder seine Kunden sowie Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens wie beispielsweise die Entstehung eines Möbelstücks in der Werkstatt oder der Aufbau eines Messestandes sind interessante Inhalte, die bei den Usern Emotionen erzeugen.

     

    Fehler passieren, können aber vermieden werden

    Facebook ist eine Plattform, die vom Austausch untereinander lebt. Die Kommunikation mit den Fans der eigenen Seite ist daher sehr wichtig. Die User möchten eingebunden werden und wünschen sich den Dialog untereinander. Stellt ein User eine Frage oder beschwert er sich, empfiehlt Herr Steinkellner ausdrücklich ehestmöglich zu antworten. Nur durch eine rasche Abwicklung der Anfrage oder Beschwerde können Kritiken positiv abgewunden und Kunden bestmöglich serviciert werden.

    Wie anfänglich erwähnt, ist es zu wenig nur dabei zu sein und eine eigene Facebook-Seite zu besitzen. Man muss seinen Fans etwas bieten und diese mit interessanten Inhalten versorgen. Fehler sind menschlich und können passieren. Dazu bietet Facebook die Möglichkeit Beiträge schnell und einfach zu bearbeiten und ändern. Jede Angst vor Fehlern ist daher unbegründet.

     

    MHC QUALIFY: Praxisworkshop Grundlagen der Architekturfotografie

    Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Egal welchen Marketingkanal man verwendet Bilder sind immer ein wichtiger Bestandteil, um Eindrücke und Emotionen zu vermitteln. Aus diesem Grund bietet der MHC am 14. Oktober 2015 den Praxisworkshop „Grundlagen der Architekturfotografie“ an. Mit den erlernten Kenntnissen im Workshop können Sie in Zukunft mit besseren Bildern von Ihren Objekten in Printmedien oder im Web werben. Sie lernen vom Profi wie sie Ihr Objekt von Innen und Außen bestmöglich in Szene setzen und präsentieren können. Mehr Informationen finden sie unter www.m-h-c.at.


    MHC auf Facebook

    01.09.2015

    Der Möbel- und Holzbau-Cluster ist nun auch auf Facebook vertreten.

    Auf unserem neuen Social Media-Kanal informieren wir unsere Follower über aktuelle Veranstaltungen, neue und laufende Clusterkooperationsprojekte sowie generelle Infos aus der Branche.

     

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