Hanger Holz: Bewegte Firmengeschichte

20.09.2016

Das Unternehmen Hanger Holz wurde im Jahr 1906 am Standort Kürnberg „Laudachmühle“ gegründet. Im heurigen Jahr 2016 feiert man das 110 jährige Firmenjubiläum.

Hanger Holz hat 2 Standorte im Ramingtal, die Reinspergmühle und die Laudachmühle, die sich in drei Gemeinden in den Bundesländern Oberösterreich und Niederösterreich befinden.

Die Reinspergmühle wurde 1367 erstmals als Mühle erwähnt, ab 1791 auch als Ladensäge und Sägemühle. Sie stand unter der Herrschaft von Schloss Ennsegg.

1653 wurde die Laudermühle (Laudachmühle, Lautermühle), die unter der Herrschaft von Burg Pernstein (Kirchdorf) stand, erstmals urkundlich erwähnt.

1906 erwarben Matthäus und Maria Hanger die Liegenschaft „Laudachmühle“ und gründeten damit das Unternehmen Hanger Holz. 1917 kam die Reinspergmühle in den Besitz der Familie, seither wird an beiden Standorten vorwiegend Laubrundholz zu Schnittholz und Holzhalbfabrikaten verarbeitet. Unternehmergeist, Innovation, Fleiß und die Liebe zum Werkstoff Holz waren wesentliche Garanten für den Bestand und die Entwicklung des Unternehmens über vier Generationen hinweg zu seiner heutigen Größe und Bedeutung.

Zuverlässiger Partner von Kunden und Lieferanten
Seit 2004 führt Johannes Hanger mit seiner Mannschaft in 5. Generation der Familie Hanger die beiden Unternehmensstandorte im Ramingtal am Rande der Region Pyhrn-Eisenwurzen und Mostviertel.

In den vergangen 12 Jahren konnte das Geschäftsvolumen durch verstärkte Vertriebsaktivitäten und Erweiterung der Produktsortimente verdreifacht werden, der Mitarbeiterstand erhöhte sich durch gezielte Lehrlingsausbildung und verstärkter Weiterbildung auf 20 Beschäftigte.

Der geschäftsführende Gesellschafter der Hanger Holz GmbH, Johannes Hanger, ist mit der betriebswirtschaftlichen Situation seines Unternehmens in den letzten Jahren sehr zufrieden: Ein hochmotiviertes Mitarbeiterteam, Kundenorientierung, vernünftige Investitionen in Betriebsmittel und Anlagen sowie der Ausbau von neuen Einkaufs- und Vertriebswegen sind wesentliche Erfolgsfaktoren des Unternehmens. Hanger Holz hat sich über Jahrzehnte als holzverarbeitender Betrieb zu einem zuverlässigen Partner bei Kunden und Lieferanten im In- und Ausland etabliert. „Die erwirtschafteten Gewinne verbleiben überwiegend im Unternehmen, daher verfügen wir heute über eine sehr komfortable finanzielle Eigenkapitalquote“, ist Firmenchef Hanger stolz auf die Unternehmensleistung. „Unser größtes Eigenkapital sind jedoch die helfenden Hände, mitdenkenden Köpfe und mit Freude ausgestatteten Herzen unserer Mitarbeiter. Durch gezielte fachliche Ausbildung junger Menschen und gemeinsamer vorbildlicher sozialer Verhaltensweisen in unserer Belegschaft ist es uns gelungen, viele Jugendliche zum Lehrberuf „Holz- und Sägetechniker“ zu bewegen“, so Hanger. Die Lehrlingsausbildung und Weiterbildung der Mitarbeiter wird auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil in der Unternehmensentwicklung bleiben.

Eine gezielte Erhöhung der Wertschöpfungstiefe - gemeint ist damit die weitere Veredelung der Rund- und Schnitthölzer in den beiden Unternehmensstandorten wird auch in den nächsten Jahren zur Steigerung der Betriebsleistung und damit zu einem weiteren Ausbau des Personalstandes führen, ist Hanger überzeugt.

Laubholzprodukte stark im Aufwind
Die Modetrends im Möbel- und Innenausbau lassen in letzter Zeit eine sehr belebte Nachfrage bei den Holzarten Eiche, Nuss und Zirbe erkennen. Bei Holz im Garten greift man verstärkt auf dauerhafte und witterungsbeständige heimische Holzarten wie Lärche, Robinie und Eiche zurück und vermeidet den Einsatz von Tropenhölzern. Der Wunsch nach Natürlichkeit, echten und massiven Holzprodukten, wird auch in den nächsten zwei bis drei Jahren anhalten, eine gravierende Änderung der Anforderungen an die Holzartenwahl ist für Hanger derzeit nicht erkennbar.

Holz mit großem Zukunftspotenzial
„Mit gemeinsamen Anstrengungen wird es uns sicher noch mehr als bisher gelingen, bei den Menschen in ihren Wohnungen, Häusern, Gärten, bei der Arbeit und den täglichen Bedürfnissen den vielfältigen und wertvollen Bau- und Werkstoff Holz mit all seinen Vorzügen stärker zu verankern“, blickt Hanger optimistisch in die Zukunft. Gerade im Handlungsfeld Wertholz für den Innenausbau gibt es noch große Aufklärungs- und Meinungsbildungsaufgaben. Hanger vermisst im Moment die Wertschätzung der Vielfalt von Baumarten in unseren heimischen Wäldern mit ihren unterschiedlichsten positiven Eigenschaften. Derzeit hat Hanger Holz 40 verschiedene Holzarten lagernd, 95 Prozent des Erlöses werden jedoch allein mit den drei Hölzern Eiche, Nuss und Zirbe erwirtschaftet. „Die Vielfalt der unterschiedlichen Holzarten salonfähiger zu machen, sehe ich daher als eine unserer wichtigsten Aufgaben für die unmittelbare Zukunft“, so Hanger abschließend.

 

www.hanger-holz.at