Neuer Kindergarten-Pavillon in Holz-Element-Bauweise

Zubau: Ein neuer Pavillon in Holz-Element-Bauweise schafft mehr Platz. Foto: Schmid Baugruppe/Lukas Schaller
Wände und Decken sind aus Brettsperrholz-Elementen gefertigt, die Decken wurden konstruktiv durch aufgeleimte Rippen aus Brettsperrholz verstärkt. Foto: Schmid Baugruppe/Lukas Schaller
400 m². Um das Einbringen großer Feuchtigkeits-mengen zu verhindern, wurden Trockenestrich-Elemente verlegt Foto: Fermacell/Carolin Rosmann
Das Gebäude verfügt über großzügig dimensionierte und Licht durchflutete Räume. Foto: Schmid Baugruppe/Lukas Schaller

17.01.2017

Ein bestehender Wiener Kindergarten wurde um einen Neubau in Holz-Element-Bauweise ergänzt. Um die Bauzeit zu verkürzen und der oftmals gefürchteten Baufeuchte keine Chance zu lassen, wurden auch Trockenestrich-Elemente von Fermacell eingesetzt.

Inmitten von Penzing, am Standort Linzer Straße 417, beherbergt ein denkmalgeschütztes Gebäude aus der Biedermeierzeit einen gut besuchten Kindergarten. Mangelnde Platzverhältnisse ließen den Wunsch nach einer Erweiterung lauter werden.

Hoher Qualitätsanspruch
Im Auftrag der Stadt Wien wurde daher das bestehende Bauwerk durch einen, vom Wiener Architekturbüro Trans-City geplanten, neuen Pavillon in Holz-Element-Bauweise ergänzt. „Wir haben versucht, eine stimmige Ensemblewirkung von Alt- und Neubau zu erreichen. Daher wurde der Zubau mit einem ziegelroten Steildach aus kleinformatigen Faserzementplatten ,gekrönt‘“, so Architekt Christian Aulinger. „Das rote Dachmaterial setzt sich an der Fassadenfläche fort und verstärkt dadurch die Einfachheit der archetypischen Form des kompakten Baukörpers.“

Das Gebäude verfügt nun über 2 großzügig dimensionierte und Licht durchflutete Räume, die durch möbelartige Einbauten jeweils in einen Gruppenraum, eine Garderobe und einen Abstellraum geteilt werden und somit den Ansprüchen eines Kindergartens gerecht werden. Ein Gemeinschaftsraum, Sanitäranlagen und eine Küche komplettieren den in Brettsperrholz ausgeführten Neubau. „Wir haben mit vorgefertigten Flächenelementen gearbeitet. Wände und Decken sind aus Brettsperrholz-Elementen gefertigt, die Decken wurden konstruktiv durch aufgeleimte Rippen aus Brettsperrholz verstärkt“, ergänzt Projektleiter Robert Aicher von der Schmid Baugruppe, die bei dem Projekt als Generalunternehmer fungiert hat.

Rasche Bauzeit dank Trockenestrich
Um eine möglichst kurze Bauzeit zu gewährleisten und das Einbringen großer Feuchtigkeitsmengen zu verhindern, entschied man sich für die Verlegung von insgesamt 400 m2 Fermacell-Trockenestrich-Elementen des Typus 2E11 mit 20 mm Gesamtstärke. Dank des Einsatzes dieser Trockenestrich-Elemente gingen die Arbeiten rasch voran. Durch diesen Zeitgewinn in Verbindung mit der trockenen Bauweise haben sie wesentliche Vorteile im Vergleich zu Nassestrichen.

Besonderes Plus: Im Projekt wurde die Trockenboden-Konstruktion mit einer Fußbodenheizung geplant. Auch diese Aufgabenstellung ist mit Fermacell Estrich-Elementen einfach zu lösen gewesen. „Mit den Trockenestrich-Elementen von Fermacell haben wir schon in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen – v.a. in Verbindung mit dem Leichtbau – gemacht. Auch bei diesem Projekt ist alles reibungslos verlaufen. Der neue Zubau ist nicht nur rasch fertig gestellt worden, sondern erfüllt dank der Trockenboden-Konstruktion auch die hohen Qualitätsanforderungen an den Luft-, Trittschall- und Brandschutz“, ist Aicher überzeugt.

Baustellentafel:
Objekt: Linzer Straße 417, 1140 Wien
Bauzeit: Juni bis Oktober 2014
Generalunternehmer: Schmid Baugruppe, Frein 9, 4873 Frankenburg www.schmid-baugruppe.at
Planer: trans-city ZT GmbH, 1020 Wien, Christian Aulinger, Mark Gilbert, www.trans-city.at
Statik: JR-Consult ZT, 8010 Graz, Hr. DI Johann Riebenbauer
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit

www.fermacell.at