Über den Dächern Wiens

© Wunderkammer Architects ZT GmbH
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Eindrucksvolle Portalverglasung © Wunderkammer Architects ZT GmbH
Eindrucksvolle Portalverglasung © Wunderkammer Architects ZT GmbH
Auch die Außenfassade wurde renoviert ohne ihren Charakter zu verändern. © Wunderkammer Architects ZT GmbH
Auch die Außenfassade wurde renoviert ohne ihren Charakter zu verändern. © Wunderkammer Architects ZT GmbH

19.07.2019

In Wien Währing wurde ein bestehender Altbau, der Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, saniert. Das ausgebaute Dachgeschoss bietet Platz für zwei großzügig angelegte Wohnungen. Sie wurden zur Gänze mit Gipsfaser-Platten von Fermacell ausgeführt.

Der revitalisierte Wohnungsaltbau in der Theresiengasse im 18. Wiener Gemeindebezirk ist ein wahrer Blickfang. Er beherbergt nicht nur ein Geschäftslokal im Erdgeschoss und zwölf sanierte Wohneinheiten auf insgesamt drei Etagen, sondern „setzt noch eins drauf“ – und das im wahrsten Sinn des Wortes. Hoch oben thront ein zweigeschossiger Dachausbau mit einer eindrucksvollen Portalverglasung aus verzinkten und beschichteten Stahlprofilen, der auch im Inneren einiges zu bieten hat. Der Wiener Architekt DI Wesam Nassar, der die Planung des Gesamtprojekts innehatte, ließ nach den umfangreichen Abbrucharbeiten im Dachgeschoss zwei geräumige Wohnungen in Loft-Manier mit jeweils 250 und 115 Quadratmetern entstehen.

Ökologische Baustoffe

Als es um den Trockenbau im Bereich des Innenausbaus ging, fiel die Wahl auf Gipsfaser-Platten von Fermacell, da sie erwiesenermaßen keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten sowie die Luftfeuchtigkeit regulieren und so das Risiko von Schimmelbildung minimieren. Sie entsprechen der Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II, was bedeutet, dass sie hinsichtlich ihrer feuchteausgleichenden Fähigkeiten direkt mit Lehmputzen vergleichbar sind und so das Raumklima maßgeblich positiv beeinflussen. Hinzu kommt ein geringes Quell- und Schwindverhalten.

„Das gesamte Dachgeschoss wurde mit der besonders stabilen und belastbaren fermacell® Gipsfaser-Platte 12,5 mm ausgebaut“, beschreibt Bauleiter Wolfgang Eisinger von der Firma Tüchler Ausbau, die für die Verarbeitung der Gipsfaser-Platten verantwortlich war. „Insgesamt kamen fast 2.200 Quadratmeter zum Einsatz. Die einzelnen Platten – etwa 870 Stück – wurden angeliefert und vor Ort auf der Baustelle mit Tauchkreissägen und Führungsschienen zugeschnitten. Die Montage erfolgte so äußerst passgenau und konnte in der dafür geplanten Zeit problemlos fertig gestellt werden.“

Vielseitige Platte

Die hohe Stabilität der fermacell® Gipsfaser-Platte 12,5 mm ist auf das spezielle Herstellungsverfahren zurückzuführen, bei dem recycelte Papierfasern, Gips und Wasser unter hohem Druck zusammengepresst werden.  Darüber hinaus bietet sie hervorragende Schallschutz- und Brandschutzeigenschaften.

„Da bei doppellagiger Verarbeitung von fermacell® Gipsfaser-Platten die erste Lage ohne Verklebung, nur stumpf gestoßen und ohne Zwischenspachteln möglich ist, konnten wir unsere Arbeiten in wesentlich kürzerer Zeit durchführen“, erklärt Eisinger. Die Trockenbauwände (mit Doppelbeplankung) wurden als Vorsatzschale, auf Schwingbügelständerprofile mit dazwischen liegender Steinwollplattendämmung, auf Bestandsmauerwerk und Stahlbetonwände (Feuermauerwerk) ausgeführt. „Dank der exklusiven Marmorino-Fleckspachtelung erhalten die hochwertigen Platten zudem noch einen edlen Anstrich“, betont Architekt Nassar. 

www.fermacell.at