Wieder Holzbaupreis für Buchner

"Casa Beham"
"Casa Beham" © LUMINA
V.l.: LAbg.Christian Dörfel, Holzbaumeister Christian Buchner, Planer Bernhard Waage, Katrin und Matthias Beham mit Baby Marlene, Landesinnungsmeister Josef Frauscher
V.l.: LAbg. Christian Dörfel, Holzbaumeister Christian Buchner, Planer Bernhard Waage, Katrin und Matthias Beham mit Baby Marlene, Landesinnungsmeister Josef Frauscher © eventfoto.at

05.06.2019

Zum dritten Mal in Folge durfte am 16. Mai der Unterweißenbacher Holzbaumeister Christian Buchner den OÖ Holzbaupreis in der Publikumswertung entgegennehmen. Das Buchner-Haus, das am meisten Zustimmung erhielt, ist die „Casa Beham“ in Gallneukirchen.

Strahlende Gesichter gab es bei der Preisverleihung, bei der die Sieger aus 110 eingereichten Projekten in fünf Kategorien ausgezeichnet wurden. Die Oberösterreicher/innen hatten zudem die Möglichkeit, aus den eingereichten Wohnbauten auf www.holzbaupreis-ooe.at ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Der Publikumspreis wurde ebenfalls bei der Verleihungsfeier übergeben.

Zum dritten Mal in Folge ging der Preis an das ausführendes Holzbauunternehmen Buchner GmbH. Bereits 2016 und 2014 landeten Buchner-Häuser aus dem Mühlviertel bei der Publikumswertung auf Platz Eins.

Zweifach Grund zum Feiern

„Wir freuen uns sehr über die große Zustimmung, die wir auch als Ansporn und Dank für alle am Bau beteiligten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betrachten“, betont Holzbaumeister Christian Buchner. Das Unternehmen, das heuer sein 40-jähriges Bestehen feiert, setzt seinen Produktionsschwerpunkt auf den privaten, individuellen Holzhausbau und achtet dabei besonders auf den Einsatz von ökologischen Dämmstoffen und qualitätszertifiziertem Holz aus regionalen Sägewerken.

Sieger-Haus in Gallneukirchen

Das Sieger-Haus „Casa Beham – mitten im Leben“ entstand mitten im dicht verbauten Stadtgebiet von Gallneukirchen in unmittelbarer Nähe zu zwei benachbarten Altbauten auf einem kleinen Gartengrundstück. Ein Ziel war daher, dem Holzbau eine zierliche Anmutung zu geben und diesen bestmöglich mit dem verbleibenden Gartenstück zu verbinden. Für die mit Zellulose bzw. Holzwolle gedämmte Fassade wurde eine Chaosschalung in Lärche gewählt, die bereits mit einem Vergrauungsbeschleuniger vorbehandelt war. Somit ist eine gleichmäßige, mit dem umgebenden Altbestand harmonierende Verwitterung gewährleistet. An der Südseite öffnet sich das Erdgeschoß durch die raumhohe Fensterverglasung zum Garten hin.

Eine statische Meisterleistung stellt die Massivholzdecke in Sichtqualität über das gesamte Erdgeschoß dar. Diese wird an der Südseite nur durch zwei Säulen, die in die Fensterfront integriert sind, getragen und kragt rund zwei Meter unter dem Balkon in den Terrassenbereich hinaus. Dadurch ist der Witterungsschutz gegeben und es ist auch für ausreichende Beschattung gesorgt.

An der Rückseite des Hauses bildet der angegliederte Carport – ebenfalls nur von zwei schlanken Stahlsäulen getragen – ein optisches Gegenspiel. Der offene Wohnbereich wurde von Buchner mit einer Massivholzwand alternierend zu Putzelementen gestaltet. Die von Buchner beigestellte Rohbautreppe zum Obergeschoß wurde über eine Mittelwange geführt, sodass die Treppe nach Abschluss der Bauarbeiten vom Tischler verkleidet und durch Stauraumelemente genutzt werden konnte.

www.buchner.at